1.Mannschaft spielberichte 2011 - 2012
27.11.2011 19.Punktspiel 1.Mannschaft - TSV Peiting 1:2 (0:2)
Udo Barth sprach vom Endspiel. Dabei meinte der Gröbenzeller Trainer nicht die 1:2-Pleite gegen den TSV Peiting. Er sprach über seine Tätigkeit als Trainer der 1. Mannschaft.
Denn nach der neuerlichen Niederlage warf er das Handtuch. „Die Jungs haben zuletzt den Willen vermissen lassen“, erklärte er. „Mit einem neuen Trainer besteht die Möglichkeit, alles auf Null zu setzen.“ Auch gegen Peiting fehlte der SC-Elf zuerst das Streben nach drei Punkten. So herrschte in der 18. Minute nach einer Flanke Verwirrung im Gröbenzeller Strafraum, Manuel Blatt schob den Ball zum 0:1 ins Netz. Kurz vor der Halbzeit verwandelte Andreas Fülla einen Freistoß aus 25 Metern über den Innenpfosten zum 0:2.
Erst nach Seitenwechsel erkannte Gröbenzell den Ernst der Lage. Doch wo sich fleißige SCG-Spieler vors Tor kämpften, standen sie einsam auf weiter Flur. In der 55. Minute machte es dann Tobias Lazar alleine. Im Laufduell ließ er seinen Widersacher stehen und zog aus 16 Metern flach ab – 1:2. Selbst nach dem Platzverweis von Michael Mitschke hielt sich Gröbenzell die Möglichkeit auf Punkte offen. Aber die „jetzterst- recht“-Einstellung kam zu spät.
Nach Abpfiff wurde die Niederlage nebensächlich. Sichtlich betroffen äußerte sich Manager Reinhold Miefanger zum Rücktritt seines Trainers. „Wir sind drei Mal mit ihm aufgestiegen“, sagte Miefanger. „Udo geht auf eigenen Wunsch. Das ist schwer. Er gehört zur Mannschaft.“ Auf Nachfolger-Suche wird der Verein in der Winterpause gehen. „Wir müssen Udos Rücktritt sacken lassen.“
Barth, der künftig im Jugendbereich weiter arbeiten wird, stellt klar: „Es ist nicht so, dass ich das sinkende Schiff verlassen will. Aber wir müssen alles versuchen, um den Verein in der Bezirksliga zu halten.“ Und oftmals bewirken Trainerwechsel ja Wunder.
Spielbericht von "Liga Vorort"
20.11.2011 18.Punktspiel DJK Pasing - 1.Mannschaft 5:2 (3:0)
Die SCG-Jungs sind derzeit wirklich in Topform und eilen Woche für Woche von Sieg zu Sieg. Niemand scheint sie aufhalten zu können, man strotzt regelrecht vor Selbstbewusstsein – so würde man gerne über die Bezirksliga-Debütsaison des SC Gröbenzell berichten. Doch leider ist genau das Gegenteil der Fall. Seit Wochen lässt die Barth-Truppe jede Bezirksligatauglichkeit vermissen. Haarsträubender Fehler in der Abwehr gepaart mit völliger Ungefährlichkeit im Angriff – so kann‘s nicht weitergehen.
Wer beim Auswärtsspiel in Pasing auf eine Leistungssteigerung gehofft hatte, musste bereits nach einer halben Stunde feststellen: Das wird heute nix mehr. Pasing führte da nämlich bereits durch Treffer von Mucolli (2) und Hartl souverän mit 3:0. Die löchrige Gröbenzeller Abwehrkette unterstützte die Spielfreude der Pasinger nach Kräften und tat wenig, um die Gegentreffer zu verhindern, den Treffer zum 1:0 legte man sogar höchstpersönlich auf – immerhin ein Assist auf Seiten des SCG. Kurz vor der Pause erhöhte Hartl mit einem sehenswerten Solo noch auf 4:0 (39.).
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff durfte Pasing ohne große Bedrängnis flanken, Keeper Andy Schuhmann irrte im Sechzehnmeterraum herum und Benfodda erhöhte auf 5:0 (50.). Ein neuer Saisontiefpunkt schien erreicht. Zum Glück schalteten die Gastgeber danach einen Gang zurück und die Gröbenzeller fanden zumindest etwas ihren Rhythmus. Mathias Müller bugsierte einen Lazar-Freistoß in die Maschen (63.) und Stefan Petersberger verwandelte einen Strafstoß (68.) zum 2:5. Wäre der nächste SCG-Treffer nicht wegen Abseitsstellung aberkannt worden, wäre es kurioserweise vielleicht noch einmal spannend geworden. So blieb es bei der Ergebniskosmetik.
Tore:
1:0 Mucolli (16.)
2:0 Mucolli (24.)
3:0 Hartl (26.)
4:0 Hartl (39.)
5:0 Benfodda (50.)
5:1 Müller (63.)
5:2 Petersberger (68.)
Fazit:
Leider steht vor der Winterpause kommenden Sonntag immer noch das Spiel gegen Peiting auf dem Programm.
Aufstelllung:
Schuhmann A. – Baudrexl (Valente) – Biegholdt – Peuker – Mitschke S. – Spangenberg – Bonnet – Müller – Petersberger – Mitschke M. (Lazar) – Greger
Spielbericht von "Mathias Müller"
13.11.2011 17.Punktspiel 1.Mannschaft - SC Olching 0:2 (0:1)
Es schien, als hätten die 22 Mannen auf dem Platz ihre Leistung dem Wetter angepasst. Nichts Halbes und nichts Ganzes sahen die 247 Zuschauer gestern beim Derby zwischen dem SC Gröbenzell und dem SC Olching. Dass dennoch eine Mannschaft als Sieger den Platz verlies, war der Routine der Olchinger zu verdanken. „Wenn man so ein katastrophales Spiel macht wie wir heute, hätte uns alles andere auch nicht wundern dürfen“, urteilte Olchings Spielertrainer Peter Held nach dem 2:0-Sieg beim Aufsteiger.
Zaghaft und ungefährlich ging es auf beiden Seiten zu. Aber den obligatorischen Gegentreffer in der Anfangs- Viertelstunde scheint der SC Gröbenzell beim Schicksal bereits gebucht zu haben. Möchte man von einer Überlegenheit der Elf von Udo Barth in den ersten Minuten sprechen, waren es dann doch die Olchinger, die ihre Chance nutzten. Einen Pass auf Olchings Bernhard Dehmel platzierte dieser halbhoch neben den rechten Innenpfosten. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, gesteht Held.
Nach dem Seitenwechsel beherrschte Gröbenzell das Grün. „Innerhalb der ersten vier Minuten müssen wir zwei Hundertprozentige reinmachen“, hadert Udo Barth mit seinen Burschen. Denn beim furiosen Start der Gröbenzeller wird ein Kopfball aus fünf Metern zuerst rechts neben dem Tor vorbei geballert. Zwei Minuten später rutscht Michael Greger frei vor dem Torwart am Leder vorbei. In beiden Situationen hätte Olchings Keeper Christian Karl nur wenig Chancen auf eine Parade gehabt.
Danach baute der SC Gröbenzell stetig ab. In der 64. Minute verlor die Barth-Elf auf eigener Seite ein Duell nahe der rechten Eckfahne. Olchings Florian Fischer passte auf den zwei Meter vor dem Tor wartenden Dehmel, der sein Doppelpack perfekt machte. Bis zum Abpfiff beherrschten beidseitig Fehlpässe und unnötige Fouls das Spielgeschehen, das Referee Alexander Meier aber jederzeit gut im Griff hatte.
Gröbenzells Coach Udo Barth zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht. „In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt. Dann haben wir wieder extreme Fehler gemacht. Wir bringen uns jede Woche selbst um den Lohn.“
Auf der anderen Seite fand Peter Held ein ähnliches Fazit. „Wir haben das ganze Spiel geschlafen, waren zu spät“, ärgert sich der Spielertrainer. Darüber, ob der Sieg seines Teams verdient war, ist sich Held nicht sicher. „Aber Gott-sei-Dank hat Gröbenzell auch nur wenig auf die Reihe gebracht.“
Spielbericht von "Liga Vorort"

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05.11.2011 16.Punktspiel SV Bad Tölz - 1.Mannschaft 4:2 (3:0)
Die Kritik ging an die Adresse von Schiri Atakan Özcan aus München. Die Partie verlief zunächst nach alten Mustern. Selbst gerade noch am Zug, verloren Gröbenzells Aufsteiger in den Anfangsminuten den Ball im Strafraum. Den Konter nutzten die Hausherren zum 1:0. 15 Minuten später ein ähnliches Bild: Einen verunglückten Rückpass auf Keeper Andy Schuhmann schnappte sich der Tölzer Christian Haimerl, spielte zurück auf Hisham Aqabli, der wiederum das Leder aus 18 Metern ins Tor lupfte.
Doch trotz des frühen Rückstands resignierten die Gröbenzeller nicht. Wieder auf dem Vormarsch, wird Florian Bonnet im Strafraum rüde von den Beinen geholt. Schiri Özcan zeigt auf den Elferpunkt, Stefan Petersberger verkürzt auf 1:2. Trotz des zugesprochenen Elfmeters litt der SC Gröbenzell zunehmend unter den Fehlentscheidungen des Referees. Bonnet: „Viele Abseitsentscheidungen waren einfach nicht richtig.“ Der Spielfluss ging verloren. Schließlich sorgte eine Standardsituation auf der anderen Seite noch vor der Pause für eine Vorentscheidung. Aus der Kabine kamen die Gröbenzeller mit neuer Kraft, wirkten überlegen. „Und dann kriegen wir so ein unglückliches Tor“, ärgerte sich Bonnet. Durch ein Foul an Paul Biegholdt hatte sich Haimerl freie Bahn vor Schuhmanns Kasten verschafft, legte den Ball quer auf seinen Kameraden, der zum 4:1 versenkte. „Er hat Biegholdt ganz klar am Fuß getroffen“, mokierte sich Bonnet über die ungeahndete Tätlichkeit.
In der Schlussphase verbessert Michael Mitschke das Ergebnis mit einem Schuss ins rechte untere Eck zwar noch auf 2:4. Doch Punkte bringen die Gröbenzeller wieder nicht mit nach Hause. Langsam, aber sicher setzt sich der Verein auf dem 15. Tabellenplatz fest. Trainer Udo Barth zeigt sich nicht nur mit seinem Team unzufrieden. „Wir haben uns durch extreme Fehler in Rückstand gebracht“, sagt Barth. „Aber die Leistung des Schiedsrichters – Arroganz gepaart mit Inkompetenz – war einfach unter aller Sau
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29.10.2011 15.Punktspiel TSV Grünwald - 1.Mannschaft 5:1 (3:0)
Gegen den Tabellenzweiten vom TSV Grünwald musste der SC Gröbenzell zum Abschluss der Hinrunde einen weiteren bitteren Rückschlag hinnehmen. Die Barth-Truppe unterlag chancenlos mit 1:5 und fällt dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.
Dabei begann die Partie nicht schlecht für die Gröbenzeller. Einsatz und Engagement schienen vorhanden, allerdings fehlte es an der Struktur im Spiel. Zudem offenbarte die SCG-Abwehr bereits nach wenigen Minuten große Lücken. Am Ende der Fehlerkette brauchte der Grünwalder Stürmer aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben (12.). Auch beim 2:0 (20.) stand die SCG-Abwehr nicht gerade sattelfest. Beim 3:0 half man sogar ordentlich selbst nach. Ein langer Ball in den Gröbenzeller Strafraum konnte nicht geklärt werden und landete wieder bei einem Grünwalder. Der tanzte drei Spieler aus und schoss aus zehn Metern ein (37.).
Trotz des deutlichen Rückstands agierten die Gäste in der zweiten Halbzeit wieder mit neuem Mut. Bis zur 68. Minute zahlte sich dies auch aus, dann erzielte der TSV aus dem Nichts den nächsten Treffer. Ein langer Ball von der Mittelline in die Sturmspitze reichte aus, um die Abwehr auszuspielen: das 4:0 (68.). Beim 5:0 wurde ein Spieler der Gastgeber durch einen schönen Pass in die Spitze freigespielt. Er umkurvte den herauseilenden Andy Schuhmann und schob ein (75.). Den Ehrentreffer der Gäste erzielte Stefan Petersberger nach toller Vorarbeit von Tobi Lazar (83.)
Tore:
1:0 (12.)
2:0 (20.)
3:0 (37.)
4:0 (68.)
5:0 (75.)
5:1 Petersberger (83.)
Fazit:
Nach 15 Spielen ist es in Gröbenzell mittlerweile fünf vor zwölf. Die Aufstiegseuphorie ist verflogen und auch die anfängliche „Schau-ma-mal-Mentalität“ hilft nicht mehr weiter. Der Abstand auf das rettende Ufer wird immer größer. Das Einzige, das in den letzten Spielen bis zur Winterpause hilft, sind Siege. Bisher hat es aber den Anschein, dass dies in Gröbenzell noch nicht jeder verstanden hat.
Aufstellung:
Schuhmann A. – Baudrexl – Greger – Peuker – Mitschke S. – Spangenberg (Biegholdt) – Schäfer – Bonnet – Müller – Petersberger – Mitschke M. (Lazar)
Spielbericht von "Mathias Müller"
23.10.2011 14.Punktspiel 1.Mannschaft - FC Phönix München 0:0 (0:0)
Nur eine Sache gab es nach dem torlosen Unentschieden gegen Phönix München auf Gröbenzeller Seite zu kritisieren: Die mangelnde Chancenauswertung
Nur 98 Fans haben gestern den Weg zum SC Gröbenzell gefunden. Aber die, die trotz erfrischender zehn Grad ihren Verein anfeuerten, konnten sich davon überzeugen, dass der momentane Tabellenplatz so gar nichts mit den spielerischen Qualitäten der Elf zu tun hat. Hätten die Spieler vor dem Tor noch den Killerinstinkt gezeigt, hätte die Partie nicht torlos geendet. Vom seit vier Spielen ungeschlagenen Phönix München trennte sich Gröbenzell 0:0. „Das war eine einwandfreie Leistung“, sagte Präsident Günther Bonnet.
Geschlossen stark trat die Mannschaft von Trainer Udo Barth auf den Platz. „Jeder hat für jeden gekämpft.“ Dass kurzfristig Stefan Petersberger ausfiel, tat der Leistung keinen Abbruch. Besonders der aus der zweiten Mannschaft nachgerückte Quirin Peuker machte durch seine pfiffige Spielweise Lust auf mehr. „Er hat ein Riesenspiel gemacht“, lobte Bonnet.
Lediglich vor dem Tor fehlte auf beiden Seiten die Kaltschnäuzigkeit und Genauigkeit. So fand ein Zuspiel von Michael Mitschke im Strafraum nicht den freistehenden Moritz Spangenberg, sondern streifte den gegnerischen Keeper. In Hälfte zwei traute sich Tobias Lazar, der sich geschickt den Weg vors Tor erkämpft hatte, zu wenig zu und spielte einen Querpass, der niemanden erreichte. Trotz der vergebenen Chancen ist die Freude über das Unentschieden groß. „Dieser Punkt ist wichtig für die Moral in der Mannschaft.“
Auch Torwart Andreas Schuhmann, der zuletzt durch seinen Kollegen Marcel Wünsch ersetzt wurde, verdiente sich wieder das Vertrauen des Trainers. „Klar, er hatte nicht allzu viel zu tun“, sagte Bonnet. Doch die wenigen kritischen Situationen vor seinem Tor klärte der Schlussmann sicher.
„Ich bin begeistert von der Leistung der Jungs“, sagte Bonnet. Wenn nun auch noch die Chancenverwertung stimmt, klappt’s bald auch wieder mit dem Dreier vor hoffentlich voller Kulisse.
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16.10.2011 13.Punktspiel TSV Großhadern - 1.Mannschaft 3:1 (1:1)
Vernünftiges Zweikampfverhalten scheint beim SC Gröbenzell momentan ein Fremdwort zu sein. Zu harm- und mutlos präsentierte sich die Elf beim Keller- Kontrahenten TSV Großhadern und verlor 1:3.
Ein früher Rückstand konnte die Gäste zunächst nicht abschrecken. In der 15. Minute schlug Florian Eiba ein Luftloch und überließ so Großhaderns Andreas Wünsch, der zum 1:0 verwandelte. Doch bereits zehn Minuten später glich Luciano Valente aus. „Im Gegensatz zu uns sind die Haderner nach der Halbzeit viel energischer aus der Kabine gekommen“, gestand SC-Manager Reinhold Miefanger.
Hatte die Elf von Trainer Udo Barth zuvor noch Oberwasser, kontrollierten nun die Gastgeber die Partie und ließen den Gröbenzellern kaum mehr eine Chance, um wieder ins Spiel zu finden. „Auch aus unseren Möglichkeiten haben wir nichts gemacht.“ Untätigkeit wird bestraft. Innerhalb von fünf Minuten traf der TSV in der Schlussphase durch Leopold Haimerl (78.) und Tomislav Drzak (83.). Nach dem Doppelpack ging bei den ersatzgeschwächten Gästen, die wegen eines Mageninfekts kurzfristig auch auf Markus Niebler verzichten mussten, nichts mehr. „Mit der Leistung können wir den Kampf in dieser Liga nicht annehmen“, sagte Miefanger. Sein Trainer Udo Barth geht noch weiter: „So lange wir keine Zweikämpfe mehr gewinnen, gewinnen wir gar nichts mehr.“
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09.10.2011 12.Punktspiel 1.Mannschaft - TSV Neuried 3:1 (1:1)
Es geht wieder aufwärts beim 1.SC Gröbenzell. Gegen direkten Konkurrenten aus Neuried feierte der Aufsteiger einen verdienten 3:1-Heimerfolg. Zuvor hatte es drei Pleiten am Stück gegeben.
17 Tage lang schuftete SC Gröbenzells Manager Reinhold Miefanger auf der Wiesn. In dieser Zeit hatte seine Mannschaft das Punkten offenbar verlernt. Als Miefanger am Sonntag wieder von der Bank aus das Spiel verfolgte, waren seine Burschen wie ausgewechselt. 3:1 schickten sie den TSV Neuried nach Hause und sicherte sich damit nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch den ersten Heimsieg. Und Miefanger hat den Ruf als Maskottchen weg.
Anfangs schien sich die Misere der letzten Wochen fortzusetzen. Bereits in der 5. Minute kamen die pfeilschnellen Gäste über Rechts, eine Flanke fand in der Mitte Norbert Szimhardt, der über SCGKeeper Marcel Wünsch ins Tor köpfte. „Die ersten Minuten waren für mich schon beunruhigend“, gesteht Miefanger. Doch das frühe Gegentor ließ ihn nicht den Glauben an die Elf verlieren. „Ich wusste: Wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen, geht da noch was.“
Trotz des frühen Rückstands warf der SCG, der mit Marco Malenoff und Florian Obermayr immernoch auf wichtige Stammspieler verzichten muss, nicht das Handtuch. In der 22. Minute verwandelte Moritz Spangenberg einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer hinweg ins rechte Eck. Spätestens hier platzte der Knoten. Wo die Mannschaft von Trainer Udo Barth in den letzten Wochen Kampfgeist vermissen ließ, brach sich in der Mannschaft wieder Ideenreichtum Bahn. „Sie haben gesehen, dass sie es noch können. Von da an haben sie den Kampf angenommen.“
Der SCG beherrschte den immer harmloseren TSV Neuried. Besonders der wiedergenesene Florian Eiba hinterließ über 90 Minuten einen bleibenden Eindruck. „Er ist einfach unverzichtbar.“ In der 52. Minute kämpften sich Peter Schäfer und Michael Mitschke im Alleingang vors Tor. Mitschke zog voll auf den Torwart, von dem der Ball direkt vor Schäfers Füße prallte. Der lupfte das Leder locker über den Keeper zum 2:1. Mit wiedergewonnener Spielfreude machte Mitschke nach Vorarbeit von Michi Greger in der 85. Minute mit dem 3:1 alles klar. Am Ende konnte auch der Trainer wieder lächeln. „Ein gutes Gefühl, wenn man das Spiel so drehen kann“, sagt Barth. „Durch den Sieg verlieren wir den Anschluss nicht.“
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09.10.2011 Vorbericht 1.Mannschaft - TSV Neuried
Personell sieht es ohnehin schon schlecht aus für den SC Gröbenzell. Nun überschattet eine weitere Hiobsbotschaft das Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Neuried. Nachwuchstalent Nico Breidenbach steht möglicherweise vor dem Aus seiner noch jungen Fußball- Karriere. Knöchelbruch und vielfacher Bänderriss – das ist das Resultat nach einem Foul beim Derby gegen Geiselbullach. Manager Reinhold Miefanger ist sichtlich mitgenommen: „Jetzt wurde ihm von den Ärzten eröffnet, dass er wahrscheinlich nicht mehr Fußballspielen kann.“ Mit „dem Krieger“, wie ihn seine Kameraden nennen, verliert Gröbenzell einen weiteren wichtigen Stammspieler im Kampf um den Klassenerhalt. Auch auf Florian Obermayr , Marco Malenoff, Tobias Lazar und eventuell auch auf Mathias Müller wird Trainer Barth verzichten müssen.
Ausflüchte finden im Gröbenzeller Lager dennoch keinen Platz mehr. „Ich will nicht von Schlüsselspiel sprechen. Aber wir sollten gegen Neuried auf keinen Fall verlieren“, warnt Miefanger. Die Elf versuche, die unbefriedigende Lage mit all ihren Gegebenheiten zu meistern und das alte Selbstbewusstsein zu erlangen. „Wir spielen jetzt Bezirksliga, da wird alles bestraft.“
Drei Niederlagen in Folge und dabei acht Gegentore kassiert, zuhause noch keinen Dreier eingefahren, Tabellenplatz 15 – das ist die ernüchternde Bilanz des Aufsteigers, der in der letzten Saison noch durch seine überragende Heimstärke von sich reden machte. „Es wird Zeit, diese alte Stärke wiederzubeleben und aus dem Keller rauszukommen.“ Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr von Florian Eiba. „Es kann sein, dass er spielt. Das wäre wichtig. Er hat uns mehr als gefehlt.“
Mit Neuried stellt sich der SCG am Sonntag, 15 Uhr, an der Wildmoosstraße auf eine junge Aufsteiger-Mannschaft ein, die nach dem 7:2-Sieg über Geiselbullach mit ordentlich Aufwind anreisen dürfte. „Wir haben noch nie gegen sie gespielt“, sagt Miefanger. „Aber Neuried ist ein homogenes Team, das schnell über Außen spielt. Da steckt schon was dahinter.“ Am Donnerstag wurde Sorgenkind Nico Breidenbach übrigens operiert. Ob seine fußballerische Laufbahn dadurch gerettet werden konnte, ist noch ungewiss. „Die ganze Mannschaft hofft sehr, dass er bald wieder gesund ist.“
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02.10.2011 11.Punktspiel SV Aubing - 1.Mannschaft 3:1 (1:1)
Die Niederlagenserie des SC Gröbenzell hält auch in Aubing weiter an. Die Barth-Elf verlor nach abermals deprimierenden Auftritt mit 1:3. Zum Problem entwickelte sich in den letzten drei Spielen das eigentliche Prunkstück: die Abwehr. Acht Gegentore in den vergangenen drei Spielen, in den übrigen acht Spielen waren es neun Gegentore.
Im wichtigen Nachbarschaftsduell gegen den SV Aubing starteten die Gröbenzeller furios und gingen durch Michael Greger mit 1:0 in Führung (8.). Früh offenbarten sich allerdings große Probleme in der neu formierten Innenverteidigung Niebler/Gödl. Abwehrchef Florian Eiba wird hier seit nunmehr drei Spielen schmerzlich vermisst. Dennoch hielt die Führung fast bis zur Halbzeit, bevor Aubing durch einen sehenswerten Freistoß doch noch ausglich (40.).
In der zweiten Hälfte hatte sich der SCG einiges vorgenommen, denn in der ersten Halbzeit war man in einer niveauarmen Partie durchaus ebenbürtig. Doch wie in den letzten Spielen geriet die Barth-Truppe durch unnötige individuelle Fehler schneller in Rückstand (50.). Ein langer Ball wurde von der Abwehr unterschätzt, der gegnerische Stürmer enteilte und behielt im Eins-gegen-Eins gegen SCG-Keeper Wünsch die Nerven. Nach diesem Rückschlag gaben die Gröbenzeller ein enttäuschendes Bild ab. Wenig Aufbäumen und vor allen Dingen keine erkennbare Struktur im Spiel. Die ordnende Hand der Abwesenden Malenoff und Petersberger wurde offensichtlich vermisst. Die endgültige Entscheidung besorgte ein Sonntagsschuss aus der Distanz (78.).
Tore:
0:1 Greger (8.)
1:1 (40.)
2:1 (50.)
3:1 (78.)
Fazit:
Nach dem guten Saisonstart und respektablen Ergebnissen gegen hocheingeschätzte Mannschaften schwächelt der SCG derzeit stark. Einerseits wurde auch gegen Aubing wieder deutlich, dass es dem SCG nicht gelungen ist fehlenden Stammkräfte (Malenoff, Petersberger, Eiba) adäquat zu ersetzen. Andererseits scheint das Selbstvertrauen einiger Spieler aktuell verschwunden zu sein. Will meinen: Der SCG muss den glauben an seine Stärke wiederfinden und hoffen, dass demnächst wieder der ein oder andere Spieler an Bord kommt.
Aufstellung:
Wünsch – Baudrexl – Gödl – Niebler – Mitschke S. – Greger (Biegholdt) – Bonnet (Valente) – Schäfer Spangenberg – Müller – Mitschke M.
Spielbericht von "Mathias Müller"

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02.10.2011 Vorbericht SV Aubing - 1.Mannschaft
Die Misere scheint beim SC Gröbenzell überstanden. Nach Wochen des Verletzungspechs kehren einige Stammspieler in den Kader zurück. Deswegen zählen beim Spiel in Aubing am Sonntag, 14.30 Uhr, auch keine Ausreden mehr.„Wir müssen punkten“, stellt Trainer Mike Mezger klar.Peter Schäfer, Michael Mitschke und Markus Niebler sind nach Verletzungspause wieder fit, außerdem verstärken Florian Bonnet und Florian Eiba das Team. Ein Fragezeichen steht noch hinter Hoffnungsträger Marco Malenoff. „Er konnte gut trainieren, aber wir werden kurzfristig entscheiden, ob er spielt“, sagt Mezger.Für den SCG wäre die Rückkehr des 25-Jährigen mehr als wichtig. Da Stefan Petersberger urlaubsbedingt nicht auflaufen kann, könnte diese Lücke mit Malenoff effektiv gefüllt werden.Ein neues Gesicht wird unterdessen zwischen den Pfosten stehen, nachdem Keeper Andreas Schuhmann zuletzt oftmals unglücklich hinter sich greifen musste. „Wir wollen ihn aus der Schusslinie nehmen. Ihm eine Woche mehr Zeit geben, alles zu verarbeiten, um dann wieder gestärkt anzugreifen.“ Einspringen wird Marcel Wünsch aus der zweiten Mannschaft.„Wir haben zwar noch nicht den optimalen Kader, aber sicherlich einen schlagfertigen.“ Und der wird gegen den SV Aubing gefordert werden. „Wenn wir Punkte holen wollen, müssen wir schnell über Außen spielen.“
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24.09.2011 10.Punktspiel TSV Geiselbullach - 1.Mannschaft 3:0 (2:0)
Die gefeierten Derby-Helden waren die Dierich-Brüder. Nachdem sich beide Teams in einer kampfbetonten Anfangsphase neutralisierten, brachte Alexander Dierich die Hausherren in der 37. Minute in Führung. Kurios: Er war erst sechs Minuten zuvor für den verletzten Mathias Huber in die Partie gekommen. Nach einem Eckball von Spielertrainer Christoph Ullmann sprang wenige Augenblicke vor der Pause sein Bruder Dominik am höchsten und erzielte das 2:0.
Sichtlich konsterniert kamen die ersatzgeschwächten Gröbenzeller wieder aus der Kabine. Es dauerte bis zur 61. Minute, ehe sie durch Luciano Valente zu ihrer ersten Torchance im zweiten Durchgang kamen. Als die Gäste das Spiel unter Kontrolle zu bekommen schienen, war es erneut Dominik Dierich, der mit seinem 25-Meter-Heber über den aus seinem Tor eilenden Andreas Schuhmann alle Hoffnungen im Keim erstickte. Schuhmann machte dabei nicht die glücklichste Figur.
Fünf Minuten vor Schluss sorgte erneute Alexander Dierich für Aufsehen. Nachdem er von Michael Greger rüde von den Beinen geholt wurde, bezeichnete er die Entscheidung des schwachen Schiedsrichters Muharrem Yildiz als „Witz“ und sah die Ampelkarte. „Da es nicht der erste Platzverweis durch Reklamieren war, werden wir uns darüber in der nächsten Woche definitiv unterhalten“, sagte Ullmann.
Für den Großteil der 264 Zuschauer überwog dennoch die Freude über den zweiten Heimsieg in Folge und den ersten ohne Gegentor in der Bezirksliga. „Kompliment an die Mannschaft, die immer weiter gearbeitet hat, auch als es gar nicht lief, jetzt ernten wir die Früchte dieser Arbeit“, lobte Ullmann. Sein Gröbenzeller Kollege Udo Barth war stinksauer: „Wir haben heute keinen Zweikampf gewonnen. Da hat alles gefehlt, Moral, Wille, Einsatzbereitschaft. So steigt man ab!“
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18.09.2011 9.Punktspiel 1.Mannschaft - BSC Oberhausen 0:2 (0:1)
Schlecht gespielt und 0:2 verloren. So lautet das SCG-Fazit nach der unnötigen und doch verdienten Niederlage gegen den BSC Oberhausen.
Eigentlich hätten die Gröbenzeller nach dem Sieg am vergangenen Wochenende mit breiter Brust in die Partie gehen müssen. Die Realität sah allerdings ganz anders aus: Die Gastgeber boten den rund 100 Fans eine müde Vorstellung ohne Selbstbewusstsein und Esprit. Spielerisch klappte nicht sehr viel, kämpferisch so gut wie gar nichts. Ein besonders hohes technisches Niveau hatten die Gäste zwar auch nicht zu bieten, dennoch gingen sie durch Michael Schöttl (10.) in Führung. Die SCG-Abwehr offenbarte dabei ungewohnte Lücken und Keeper Andy Schuhmann zeigte, auch wenn auf dem falschen Fuß erwischt, überraschend wenig Reaktion auf den kullernden Schuss von Schöttl. Auch nach dem Gegentor entstand keine große Bewegung im Gröbenzeller Spiel: Im Spielaufbau zu behäbig, im Mittelfeld ohne Zweikampfverhalten und im Sturm ab dem Sechzehnmetteraum vollkommen ungefährlich.
Dies änderte sich zu großen Teilen auch nicht in der zweiten Hälfte. Zwar bestimmten die Gastgeber nun die Partie, kamen aber zu keiner wirklich gefährlichen Torchance. Der Höhepunkt an diesem miserablen Tag: Einwechselspieler Florian Gödel köpfte den Ball zum 0:2 ins eigene Netz (82.) und Trainer Udo Barth wurde vom Spielfeld verwiesen.
Tore:
0:1 Schöttl (10.)
0:2 Gödel (82., ET)
Fazit:
Auch wenn die Gröbenzeller personell derzeit auf dem viel zitierten Zahnfleisch daher kommen, darf das keine Ausrede für dieses fade und mutlose Auftreten sein. Durch die Niederlage wird’s am kommenden Samstag richtig spannend. Dann steht nämlich das Derby beim TSV Geiselbullach (16 Uhr) an. Steigert sich die Mannschaft wieder, ist ein Sieg drin. Tritt man so auf wie gegen Oberhausen, wird’s auch dort schwer zu punkten.
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18.09.2011 Vorbericht 1.Mannschaft - BSC Oberhausen
Neben sechs der sieben bereits letzte Woche verletzten Stammspielern musste der SCG während des Trainings einen weiteren Verlust einstecken: Stefan Petersberger hat Adduktorenprobleme, kann kaum laufen. Ein Einsatz am Sonntag ist unwahrscheinlich. Zwar kehrt Paul Biegholdt zurück auf den Platz. Dafür liegt Innenverteidiger Florian Eiba wegen einer Mandelentzündung flach. Und auch Jakob Schuhmann, der letzte Woche noch aushalf, wird am Sonntag nicht mit von der Partie sein können. Barth: „Die Situation in unserer Mannschaft ist gerade alles andere als lustig.“
Denn mit dem BSC Oberhausen treffen seine Burschen auch noch auf eine Mannschaft, die nach zwei Siegen in Folge mit ordentlich Aufwind nach Gröbenzell reist. Zudem hat der SC noch nie gegen die Elf aus dem Landkreis Weilheim gespielt. „Wir wissen aber, dass sie besonders von ihrer Laufstärke lebt.“ Mit Blick auf seine Reserve- Elf dürfte Barth die ein oder andere Sorgenfalte mehr bekommen. „Unser Gegner ist kämpferisch extrem stark.“ Aber er glaubt an seine Mannschaft. Schließlich sei es nicht Gröbenzells Art, zu klagen. Und gut zureden muss der Trainer seinen Schützlingen erst recht nicht. „Die, die spielen werden, haben ein gutes Niveau und wissen, was sie können.“ Dennoch hofft Barth, dass sich in der nächsten Woche das Gröbenzeller Lazarett verkleinern wird und Stammspieler wie Marko Malenoff und Michael Mitschke bald wieder fit sind. „Ich hoffe sehr, dass die momentane Situation der Tiefpunkt dieser Saison bleiben wird.
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11.09.2011 8.Punktspiel SC Fürstenfeldbruck II - 1.Mannschaft 1:2 (0:2)
Fersensporn, Probleme mit der Achillessehne, Bänderriss, Sehnenriss an der Fußsohle, Oberschenkelzerrung – und das ist nur ein kleiner Auszug der derzeitigen Gröbenzeller Verletztenliste: aktuell muss Trainer Udo Barth auf sieben Stammkräfte (Malenoff, Obermayr, Mitschke, Biegholdt, Niebler, Schäfer, Lazar) verzichten.
Gegen die Reserve des SC Fürstenfeldbruck reichte es dennoch zu einem wichtigen 2:1-Sieg für den SCG. Wichtig deshalb, weil man den Abstand zu den Abstiegsplätzen ein wenig vergrößern konnte und sich von einem direkten Konkurrenten absetzen konnte.
Die ersten 15 Minuten gestalteten sich ausgeglichen. Danach nahm der SCG das Ruder in die Hand und ging durch Moritz Spangenberg (23.) mit 1:0 in Führung. Er musste einen Abpraller von SCF-Keeper Maxi Kraus nur noch über die Linie drücken. Auch in der Folgezeit hatten die Gröbenzeller die besseren Chance auf ihrer Seite. In der 35. Minute konnte Kraus einen Schuss von Stefan Petersberger noch parieren, bei seinem Freistoß kurz vor dem Pausenpfiff war er allerdings machtlos. Petersberger schlenzte den Ball gefühlvoll aus zwanzig Metern über die Mauer ins Tor (45.).
In der zweiten Hälfte verlor der SCG seinen Spielfluss und am Ende auch die Kräfte und das Selbstvertrauen. Zuvor hatte Jakob Schuhmann jedoch beste Möglichkeiten um alles klar zu machen, agierte am ziemlich glücklos. In der 83. Minute kamen die Brucker durch Ramazan Gökmen zum verdienten 1:2-Anschlusstreffer, mehr war aber nicht mehr drin.
Tore:
1:0 Spangenberg (23.)
2:0 Petersberger (45.)
2:1 Gökmen
Fazit:
Nach harten Wochen endlich wieder ein Dreier für die Gartenstadtjungs. Von den ersten acht Teams in der Tabelle haben die Gröbenzeller nun schon gegen sieben gespielt. Gelingen gegen Oberhausen (18.09.) und Geiselbullach (24.09.) noch ein paar Punkte, sieht es gar nicht so schlecht aus. Wichtig wäre allerdings die Genesung des ein oder anderen verletzen Stammspielers.
Aufstellung:
Schuhmann A. - Breidenbach (Schuhmann J.) - Greger – Eiba – Mitschke – Bonnet (Gödel) – Müller – Spangenberg (Wolf) – Petersberger – Valente
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04.09.2011 7.Punktspiel 1.Mannschaft - SV Planegg-Krailling 2:2 (2:1)
Dem SC Gröbenzell ist ein kleiner Sensations-Coup gelungen. Gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer aus Planegg erkämpfte sich die Barth-Truppe ein 2:2-Unentschieden. Die Gäste-Serie war damit abgerissen. Bisher hatten sie aus sechs Spielen sechs Siege geholt. Im siebten mussten sie nun erstmals zwei Punkte abgegeben.
Die rund 200 Zuschauer erlebten einen furiosen Start der auf einigen Positionen veränderten Mannschaft des SCG. In der zweiten Minute landete ein von Luciano Valente abgefälschter Schuss (2.) im Tor. Zwei Minuten später bediente Valente SCG-Mittelfeldmann Stefan Petersberger der eiskalt zum 2:0 einschob (4.). Schon in der 7. Minute ereignete sich der nächste Aufreger: Planeggs Stürmer Markus Steber wurde im Strafraum von einem Gröbenzeller Abwehrbein getroffen. Der Kontakt war da, doch die Pfeife von Schiedsrichter Florian Riepl blieb stumm. In der Folgezeit erhöhten die Gäste etwas die Schlagzahl und fanden besser ins Spiel. Der 1:2-Anschlusstreffer (23.) durch den starken Martin Bauer fiel dennoch aus dem Nichts. Die rechte Gröbenzeller Abwehrseite hatte den Ball eigentlich sicher in Ballbesitz, ließ ihn sich aber von Bauer abluchsen, der danach platziert einschoss. In der 43. Minute hatten dann die Gastgeber den Elfmeterschrei auf den Lippen. Petersberger trat aus 22 Metern zum Freistoß an. Beim Versuch den Ball aufzuhalten, klärte ein Planegger Abwehrspieler mit der Hand klar über Kopfhöhe. Doch auch diesmal konnte sich Riepl nicht zu einem Pfiff überwinden. Eigentlich ein klarer Elfer, doch angesichts der Situation in der siebten Minute war die Entscheidung für Gröbenzell durchaus zu verkraften.
In der zweiten Hälfte waren die Rollen klar verteilt. Gröbenzell verteidigte und lauerte auf eine Kontermöglichkeit, Planegg drückte auf den Ausgleich. Spielerisch konnten die hoch eingeschätzten Gäste aber nicht wirklich überzeugen, kämpferisch allerdings schon. Und so sprang Christoph Mathes nach einem Freistoß am langen Pfosten am höchsten und köpfte zum 2:2-Ausgleich ein (65.). Auch dieser Treffer wäre aus Gröbenzeller Sicht durchaus zu verhindern gewesen. In der letzten halben Stunde hofften beide Mannschaften noch auf den Lucky Punch, der allerdings ausblieb. Und so freute und ärgerte man sich in Gröbenzell zu gleichen Teilen über ein erneutes Unentschieden gegen einen der Aufstiegsaspiranten.
Tore:
1:0 Valente (2.)
2:0 Petersberger (4.)
2:1 Bauer (23.)
2:2 Mathes (65.)
Fazit:
Wie vor einer Woche gegen Oberweikertshofen lag der SCG schnell mit 2:0 in Front und konnte dennoch keinen Dreier einfahren. Nach harten Wochen mit Spielen gegen die Top-Teams (Peiting, Oberweikertshofen, Berg, Planegg) der Liga, reißt aber hoffentlich auch bald wieder die Serie des SC Gröbenzell, denn: Seit dem zweiten Spieltag konnte leider kein Sieg mehr eingefahren werden.
Aufstellung:
Schuhmann A. – Breidenbach (Baudrexl) – Greger – Niebler (Bonnet) – Mitschke S. – Valente – Eiba – Schäfer (Spangenberg) – Müller – Petersberger – Mitschke M.
Spielbericht von "Mathias Müller"

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31.08.2011 6.Punktspiel 1.Mannschaft - MTV Berg 0:1 (0:0)
Neues Spiel, altes Leid. Auch gegen den MTV Berg zeigte der SCG, dass man in der Bezirksliga durchaus mithalten kann. Aber leider steht die Barth-Elf auch nach der unnötigen 0:1-Niederlage wieder einmal mit leeren Händen da.
Zu Beginn der Partie bekamen die ca. 150 Zuschauer im Wildmoosstadion ein zerfahrenes und müdes Spiel zu sehen. Beide Mannschaften versuchten aus einer kontrollierten Defensive heraus zu agieren. Dabei vergas insbesondere der SCG fast jeglichen Vorwärtsdrang. Lediglich eine richtig gute Chance stand in der ersten Hälfte zu Buche: Nach einer schönen Einzelleistung von Florian Bonnet schoben sich Stefan Petersberger, Michael Mitschke und Peter Schäfer den Ball fünf Meter vor dem Gästetor zu, ein Torschuss sprang jedoch nicht heraus. Am Ende landete der Ball kläglich im Aus. Die Gäste vom Starnberger See waren etwas gefährlicher, richtig druckvoll dann aber wieder auch nicht.
Die zweiten 45 Minuten waren etwa zehn Minuten alt, als SCG-Keeper Andy Schuhmann einen Eckball unterlief. Anstatt den Ball zu fangen oder weg zu fausten verpasste er die Kugel. Ein Berger Offensivmann hatte leichtes Spiel und schob unbedrängt zur 1:0-Führung ein. Danach passierte, was derzeit oft bei den Gröbenzellern geschieht. Ein kleiner Ruck erfasste die Mannschaft, man kontrollierte die Partie und beherrschte den Gegner weitgehend. Allerdings, und genau das ist das Problem, ohne wirklich gefährlich und zwingend zu werden. Auch als Bergs Mino Kayser wegen einer harten Grätsche die, zumindest diskussionswürdige, rote Karte sah (72.), wusste der SCG die Überzahlsituation nicht besonders überzeugend auszunutzen. Erst in den letzten beiden Minuten erarbeiteten sie sich zwei 100 prozentige Ausgleichschancen. Doch zuerst köpfte Michi Mitschke, nach einer Ecke, aus zwei Metern Entfernung Ken Weid direkt in die Arme (90.) und danach wurde sein Schuss noch von einem Berger Abwehrbein von der Linie gekratzt (92.).
Tore:
0:1 (54.)
Fazit:
Schön langsam muss man sich in Gröbenzell Gedanken machen. Will man nicht tief in den Abstiegskampf hineinrutschen, sollten schleunigst ein paar Punkte gemacht und nicht nur immer brav mitgespielt werden. Gegen den bisher ungeschlagenen SV Planegg wird dies am Sonntag (15 Uhr) allerdings eine sehr schwere Aufgabe.
Leider hatte auch der Sieger aus Berg eine negative Nachricht zu verkraften. Ihr Stürmer verletzte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall schwer am Rücken und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der SC Gröbenzell wünscht gute Besserung.
Aufstellung:
Schuhmann A. – Baudrexl – Greger – Biegholdt – Mitschke S. – Obermayr (Valente) – Schäfer – Bonnet (Malenoff) – Müller – Petersberger – Mitschke M.
Spielbericht von "Mathias Müller"

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27.08.2011 5.Punktspiel SC Oberweickertshofen - 1.Mannschaft 2:2 (2:2)
Einen Sieger gab es nach dem ersten Derby in den Vereinsgeschichten beider Clubs nicht. Mit einem 2:2 ärgerten die Aufsteiger des SC Gröbenzell die gastgebenden Favoriten in Oberweikertshofen
Dabei lagen die unbeschwert aufspielenden Gäste bereits nach zwölf Minuten überraschend mit 2:0 vorn. Oberweikertshofen glich noch vor der Pause aus. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber zwar zu etlichen Möglichkeiten, mussten am Ende aber froh sein, dass Torwart Maximilian Lorenz die dickste Gäste-Chance durch den eingewechselten Florian Obermayr kurz vor Schluss vereitelte. Ein Sieg der Elf von SCG-Trainer Udo Barth wäre allerdings auch nicht verdient gewesen.
Entsprechend zufrieden war er nach dem Schluss pfiff: „Wenn man in Oberweikertshofen einen Punkt holt, dann ist man absolut im Soll.“ Auch sein Kollege auf Oberweikertshofener Seite wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Doch Florian Hönisch ärgerte sich maßlos über die vergebenen Chancen. „Unsere Heimspiele müssen wir einfach gewinnen. Wenn nur eine der vielen Chancen in den zweiten 45 Minuten reingegangen wäre, dann fallen mehr Treffer für uns.“
Nach zwölf Minuten führte die Barth-Elf dank zweier Geschenke mit 2:0. Bereits nach drei Minuten nutzte Peter Schäfer die erste Unsicherheit in der aufgrund der Sperren der beiden Abwehrspieler Lorenz Binn und Tobias Meisl umgestellten SCO-Abwehr zur frühen Führung. Als knappe zehn Minuten später eine zu kurze Kopfballabwehr den Gästen durch Michael Mitschke mit einem trockenen Flachschuss das 2:0 gelang, wurde es mucksmäuschenstill im Stadion. Oberweikertshofens Eigengewächs Maxi Schuch brachte mit seinem beiden Treffern die Gastgeber aber noch vordem Pausenpfiff wieder zurück ins Spiel.
In den zweiten 45 Minuten neutralisierten sich eine Viertelstunde lang beide Teams. Dann erhöhte aber Oberweikertshofen den Druck und kam zu einer Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Doch mit Glanzparaden hielt Gröbenzells Schlussmann Andreas Schuhmann das Remis fest. Maxi Schuh hätte zum Matchwinner werden können, wenn er die butterweise Hereingabe von Hönisch zehn Minuten vor Schluss im Gröbenzeller Kasten untergebracht hätte. Doch seine Direktabnahme verfehlte das Tor. Das sträfliche Auslassen der dicken Chancen wäre fast ins Auge gegangen, als dem eingewechselten Florian Obermayr fast der Siegtreffer für Gröbenzell gelungen wäre. SCO-Keeper Maximilian Lorenz hielt im letzten Augenblick den hochverdienten Punkt fest.
Tore:
0 : 1 Peter Schäfer (3.); 0 : 2 Michael Mitschke (12.); 1 : 2 Maximilian Schuch (24.); 2 : 2 Maximilian Schuch (43.)
Aufstellung:
Andy Schuhmann - Stefan Baudrexel (64. Nico Breidenbach) - Stefan Mitschke - Florian Eiba - Michael Greger - Florian Bonnet (73. Marco Malenoff) - Matthias Müller - Stefan Petersberger - Peter Schäfer - Moritz Spangenberg (46. Florian Obermayr) - Michael Mitschke
Spielbericht von "Liga Vorort"
24.08.2011 4.Punktspiel TSV Peiting - 1.Mannschaft 1:0 (1:0)
Als unnötig und ärgerlich könnte man die 0:1-Niederlage des SCG in Peiting bezeichnen. Bis zur 35. Minute entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chance auf beiden Seiten. Für die Gröbenzeller scheiterten Michael Mitschke (22.) und Florian Obermayr (29.) aus aussichtsreicher Position. Doch auch SCG-Keeper Andy Schuhmann musste das ein oder andere Mal den Rückstand verhindern.
In der 35. Minute ereignete sich dann der vermeintliche Knackpunkt des Spiels. Nach einem Freistoß von Stefan Petersberger bekamen die Gröbenzeller einen Strafstoß wegen Handspiels zugesprochen. Mitschke trat an und scheiterte am Peitinger Schlussmann. Der Ball prallte allerdings direkt vor seine Füße zurück, doch auch den Nachschuss drosch Mitschke aus drei Metern an die Querlatte – die Peitinger Fans gröhlten und jubelten. Angestachelt von diesem Erfolgserlebnis erzielten sie kurz vor dem Halbzeitpfiff die 1:0-Führung. Ein Freistoß wurde von einem Peitinger Stürmerfuß verlängert. Schuhmann konnte noch parieren, doch beim anschließenden Kopfball war auch er machtlos (43.).
In der zweiten Hälfte drückte nur noch Gröbenzell auf den Ausgleich. Vom Gastgeber war bis auf den ein oder anderen Konter nichts mehr zu sehen. Allerdings konnten die Jungs von der Gartenstadt ihre Überlegenheit zu keinem Zeitpunkt in brauchbare Chancen umwandeln.
Tore:
1:0 (43.)
Fazit:
Mit ein wenig mehr Coolness und Cleverness wäre ein Unentschieden und vielleicht sogar drei Punkte möglich gewesen. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Wie bei der Niederlage gegen Bad Tölz zahlten der SCG auch diesmal wieder etwas Lehrgeld. Am kommenden Samstag (14 Uhr) steht nun das schwere Auswärtsspiel in Oberweikertshofen auf dem Programm.
Aufstellung:
Schuhmann A. – Baudrexl – Eiba (Wolf) – Biegholdt – Mitschke S. – Obermayr – Schäfer – Bonnet (Greger) – Müller (Malenoff) – Petersberger – Schäfer – Mitschke M.
Spielbericht von "Mathias Müller"
07.08.2011 3.Punktspiel 1.Mannschaft - DJK Pasing 0:0 (0:0)
Glück in der Ersten, Pech in der zweiten Halbzeit. Das 0:0-Unentschieden gegen die DJK Pasing geht aus Gröbenzeller Sicht somit in Ordnung.
In den ersten 45 Minuten retteten der Pfosten (33.) und Keeper Andy Schuhmann (35.) den SCG vor dem eigentlich fälligen Rückstand. Die erste Offensivaktion gleich nach Anpfiff hatte zwar SCG-Stürmer Michi Mitschke, danach verblasste das Gröbenzeller Spiel aber zunehmend. Pasing spielte mutig nach vorne und setzte den SCG früh unter Druck. Das Spiel wog hin und her, die besseren Chancen lagen auf Seiten der Gäste.
In der zweiten Hälfte mussten die Gastgeber verletzungsbedingt wechseln. Florian Obermayr und Stefan Petersberger kamen für Nico Breidenbach (Verdacht auf Bänderriss) und Marco Malenoff (Fersenprobleme). Das brachte neuen Schwung ins Spiel und gute Chancen zur Führung. Zuerst grätschte Goalgetter Mitschke in eine Flanke und schlug den Ball aus kürzester Distanz noch über den Kasten (54.). Danach scheiterten Florian Bonnet (60.) und wieder Mitschke (67.) aus aussichtsreichsten Schusspositionen. In der Schlussphase der Partie hatten beide Teams den Lucky Punch noch auf dem Fuß. Doch Pasing zielte zu ungenau und Gröbenzell haderte mit etlichen Abseitsentscheidungen des Schiedsrichters. Obermayr und Mitschke wären jeweils alleine auf das Pasinger Tor zugelaufen, doch Schiri Maximilian Biernath hatte etwas dagegen.
Tore:
Fehlanzeige
Fazit:
Der SC Gröbenzell hatte sich mehr vorgenommen: Der erste Heim-Dreier hätte es werden sollen. Letztendlich muss man als Liga-Neuling aber auch mit einem Punkt zufrieden sein. Mit etwas mehr Cleverness wäre der Sieg allerdings möglich gewesen. Dennoch ist der Bezirksliga-Start mit vier Punkten aus drei Spielen recht ordentlich verlaufen. Als nächstes steht Regeneration und Training auf dem Programm. Gröbenzell ist nämlich rund zweieinhalb Wochen spielfrei. Den nächsten Einsatz gibt’s am 24.08. beim schweren Auswärtsspiel in Peiting (19.30 Uhr).
Aufstellung:
Schuhmann – Breidenbach (Baudrexl) – Eiba – Biegholdt – Mitschke S. – Schäfer – Bonnet – Müller – Malenoff (Petersberger) – Spangenberg (Obermayr) – Mitschke M.
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07.08.2011 Vorbericht 1.Mannschaft - DJK Pasing
Am Sonntag um 15.00 Uhr bestreitet der SC Gröbenzell sein drittes Spiel binnen acht Tagen. Gegner im heimischen Wildmoosstadion ist die DJK Pasing. Das Team von Trainer Walter Damasch ist vor zwei Jahren in die Bezirksliga aufgestiegen und startete wie der SCG mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison. Mit Gröbenzell trifft Pasing zu diesem frühen Zeitpunkt zum dritten Mal in Folge auf einen Aufsteiger. Gegen Oberhausen (1:0) gelang ein Sieg, gegen Geiselbullach (3:4) ging die DJK am Mittwoch vor eigenem Publikum baden. Sie haben also etwas gut zu machen.
Gröbenzell hingegen geht mit dem Schwung des überraschenden 4:0-Sieges gegen den SC Olching mit breiter Brust in die Partie. Beim Saisonauftakt verhinderten unnötige Fehler einen Punktgewinn, gegen Olching belohnte man sich für einen tollen und souveränen Auftritt. Gegen Pasing soll jetzt endlich auch der erste Heim-Dreier eingefahren werden. Bis auf Tobi Lazar ist der SCG-Kader vollständig. Außer Coach Udo Barth, der weilt nach wie vor im Urlaub. Unterschätzen werden die Gröbenzeller in dieser Saison sicher keinen Gegner, aber durch den Erfolg beim großen Nachbarn haben sie erstmals gezeigt, was in ihnen steckt.
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03.08.2011 2.Punktspiel SC Olching - 1.Mannschaft 0:4 (0:1)
Stefan Petersberger dribbelte, schoss und traf – mitten ins Herz des SC Olching. Sein 3:0 (70.) bedeutete am Mittwochabend die endgültige Entscheidung im Bezirksliga-Derby zwischen Gröbenzell und Olching. Für Petersberger ein besonderes Erlebnis. Er wohnt in Olching und hat dort früher gespielt. Sein Jubel fiel daher sehr speziell aus: Mit Anlauf rutschte er auf den Knien in Richtung Eckfahne, um dann einen Moment inne zuhalten.
Dass der SCG am Ende klar und deutlich mit 4:0 über den großen Nachbarn triumphierte war der mannschaftlichen Geschlossenheit und der tollen Einstellung zu verdanken. Zudem erzielte mit Michael Mitschke ein weiterer Ex-Olchinger zwei Treffer (57. und 78.). Der vierte Treffer ging auf das Konto von Moritz Spangenberg (22.). Sein Treffer war mit der wichtigste, da er für die 1:0-Führung sorgte.
Über die gesamte Spieldauer sahen die rund 450 Zuschauer einen kompakten SC Gröbenzell, der es verstand die SCO-Schaltzentrale Schneider/Ziegler/Held fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. Das war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Über die Außenspieler (Bartl und Fischer) kam beim SC Olching zu wenig, bei Gröbenzell entschied das starke Kollektiv.
Spangenberg nagelte den Ball nach einem Fehler von SCO-Abwehrspieler Daniel Dechent per Volley zum 1:0 in die Maschen. Mitschke erhöhte mit einem sehenswerten Kopfball aus 11 Metern auf 2:0. Petersbergers' Schuss aus spitzem Winkel brachte die Entscheidung (3:0). Beim 4:0 schmiss sich Mitschke in eine Baudrexl-Flanke.
Fazit:
Vier Tore Unterschied war vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, verdient war der SCG-Sieg aber allemal. Jetzt haben die Gartenstadtjungs Blut geleckt und wollen am Sonntag (15.00) im Heimspiel gegen die DJK Pasing für die nächste Überraschung sorgen.
Tore:
1:0 Spangenberg (22.)
2:0 Mitschke M. (57.)
3:0 Petersberger (70.)
4:0 Mitschke M. (78.)
Aufstellung:
Schuhmann – Breidenbach (Baudrexl) – Eiba – Biegholdt – Mitschke S. - Malenoff – Müller – Bonnet (Petersberger) – Schäfer – Spangenberg – Mitschke M. (Wolf)
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02.08.2011 Vorbericht SC Olching - 1.Mannschaft
Beim ersten Auftritt des SC Gröbenzell (1:2 gegen den SV Bad Tölz) in der Bezirksliga gab's am Ende keine Punkte. Die zweite Chance wartet nun bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) auf die Jungs aus der Gartenstadt. Im Nachbarschaftsduell gegen den SC Olching soll das erste Erfolgserlebnis eingefahren werden. Natürlich ist die Truppe um Spielertrainer Peter Held und Guido Ziegler aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung der absolute Favorit. Zudem verlief ihr Saisonauftakt durch ein 5:1 gegen den TSV Geiselbullach nach Maß.
Aber vielleicht kann der SCG für eine kleine Überraschung sorgen. Erfreulich ist die Rückkehr von Florian Obermayr und Stefan Petersberger. Beide haben noch Trainingsrückstand, stehen aber am Mittwoch im Kader. Respekt gegenüber Olching ist angebracht, Angst hingegen ist fehl am Platz. Mit einer ähnlich couragierten Leistung wie gegen Tölz will man dem SCO Paroli bieten.
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31.07.2011 1.Punktspiel 1.Mannschaft - SV Bad Tölz 1:2 (1:1)
Der SC Gröbenzell ärgert sich mächtig und ist dennoch mit sich zufrieden. Vor rund 250 Zuschauern verhinderten zwei Abwehrschnitzer einen Erfolg der Gartenstadtjungs bei ihrem ersten Auftritt in der Bezirksliga nach 36 Jahren. Man unterlag dem SV Bad Tölz mit 1:2. Mitspielen konnte der SCG aber allemal und ein Unentschieden wäre definitiv drin gewesen. Daher keimt trotz der Niederlage auch Hoffnung.
Den besseren Start erwischten die Gäste aus Tölz, der Pfosten rettete die Gastgeber früh beim Schuss von Christian Haimerl (3.). Danach kamen die Gröbenzeller besser ins Spiel und nutzen ihre erste gute Chance zur Führung. Nach schönem Pass von Marco Malenoff versenkte SCG-Stürmer Michael Mitschke den Ball cool aus 13 Metern im rechten oberen Eck (10.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, weitere Tore fielen vorerst nicht. In der 35. Minute lag die SCG-Abwehr dann unnötig im Tiefschlaf. Ein eigener Freistoß am Sechzehnmeterraum der Tölzer landete in deren Mauer und wurde blind nach vorne gedroschen. Paul Biegholdt und Nico Breidenbach standen an der Mittellinie ein wenig indisponiert und auch Torhüter Andy Schuhmann konnte sich nach kurzem Antritt nicht zum Rauslaufen durchringen. Tölzs‘ Topstürmer Haimerl hingegen gab Gas, spekulierte richtig und lief plötzlich allein auf Schuhmann zu und netzte zum 1:1-Ausgleich ein (35.).
Die zweite Hälfte begann wie die erste – mit einer Großchance für Bad Tölz. Der einzige Unterschied: Diesmal versenkte Kapitän Flori Schmitz die Kugel durch einen Aufsetzer aus 16 Metern im SCG-Gehäuse (46.9). Innenverteidiger Florian Eiba schoss beim Klärungsversuch Teamkollegen Biegholdt an. Von ihm prallte der Ball vor die Füße von Schmitz. Der SCG brauchte darauf hin einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen, fand aber wieder gut ins Spiel zurück und drängte auf den Ausgleich. Eine hundertprozentige Möglichkeit sprang dabei aber nicht heraus. Allerdings wurde Mitschke im Strafraum klar gehalten, der fällig Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (70.). Zudem echauffierten sich die Gröbenzeller über einige strittige Entscheidungen von Schiedsrichter Lukas Brehmenkamp. Bis auf die Elfmeter-Situation lieferte dieser aber eine gute und unaufgeregte Vorstellung ab. Der SCG drängte, Tölz verteidigte geschickt und so blieb es am Ende beim 1:2.
Tore:
1:0 Mitschke (10.)
1:1 Haimerl (35.)
1:2 Schmitz (46.)
Fazit:
2006 spielte der SC Gröbenzell noch in der A-Klasse. Jetzt ist Bezirksliga angesagt. Der Einstand missglückte leider ein wenig. Positiv war aber die Erkenntnis, dass man mithalten kann. Das nächste Mal ist vielleicht schon ein wenig mehr drin. Erfreulicher auch der große Zuschauerzuspruch, darauf lässt sich aufbauen. Das nächste Spiel steht bereits schon vor der Tür. Am Mittwoch (18.30 Uhr) geht’s zum großen Nachbarschaftsduell zum SC Olching.
Aufstellung:
Schuhmann A. – Breidenbach (Baudrexl) – Eiba – Biegholdt – Mitschke S. – Schäfer (Valente) – Bonnet (Wolf) – Müller – Malenoff – Spangenberg – Mitschke M.
Spielbericht von "Mathias Müller"

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