Inklusionsgruppe 2016 - 2017

Freizeit



Trainer: Manfred v. Reinersdorff + Leonhard Drechsler + Christian Mausbach
Trainingszeiten: Mittwoch von 18:oo Uhr - 19:oo Uhr
Trainingsort:
Präsentation Inklusionsgruppe 1.SC Gröbenzell
Präsentation Integrationsgruppe

Mannschaftsfoto

Spielberichte:


18.09.2016 Einlaufkinder beim FCA

Das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 stellte der FC Augsburg am Sonntag unter das Motto Inklusion. Dabei begleiteten Kinder mit Behinderungen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern des TSV Kirchberg beide Mannschaften auf das Feld.

Die körperlich und geistig behinderten Kinder aus verschiedenen Einrichtungen und Vereinen (Sturmkicker SV Niederroth, SC Gröbenzell, Heilpädagogisches Zentrum Piding, Lebenshilfe Freising e. V., FC Sonthofen) konnten ihren Stars dabei einmal ganz nah sein und die tolle Atmosphäre in der WWK ARENA genießen - ein Erlebnis, das mit Sicherheit keines der Kinder so schnell vergessen wird.

Mit dieser Aktion positioniert sich der FC Augsburg einmal mehr für die Integration von Benachteiligten und setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung.


18.08.2016 Europameister SC Gröbenzell


10.08.2016 Beim Kicken gibts kein Handicap

Gröbenzell - Inklusion durch Fußball: Dass das gelingen kann, beweist der 1. SC Gröbenzell seit nunmehr zehn Jahren – und als einziger Verein im Landkreis. Zum Jubiläum veranstaltete der Club ein großes Turnier. Und noch ein weiteres Ereignis sorgte für Jubel: Die Mannschaft hat die Mini-EM in der Allianz Arena gewonnen.

Der Rasen ist frisch gemäht, der Ball liegt bereit, knisternde Spannung am Spielfeldrand. Dann endlich laufen die Kicker ein. Insgesamt nehmen am Fußballturnier 15 Mannschaften in drei Gruppen teil. Und alle haben das selbe Ziel: Am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

Den Pokal nahmen dann allerdings nicht die Spieler des SC Gröbenzell, sondern die Sturmkicker des SC Niederroth mit. Macht nichts, denn schließlich steht der Spaß am Spiel im Vordergrund. „Und vor allem zeigt der Club, dass es im Fußball keine Rolle spielt, ob jemand ein Handicap hat oder nicht“, erklärt Trainer Christian Mausbach.

Denn das Team, das er coacht, ist eine Fußball-Inklusionsmannschaft, angesiedelt beim 1. SC Gröbenzell. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung wird hier die Chance gegeben, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.

Im Sommer 2006 wurde das Projekt ins Leben gerufen. Seit sechs Jahren ist Mausbach (54) zusammen mit einem anderen Familienvater Trainer der Mannschaft. Anfangs mit drei, inzwischen mit etwa 20 Spielern. Mausbach, dessen Sohn an einem Herzfehler leidet und auch in der Mannschaft spielt, sagt: „Der 1. SC Gröbenzell ist ein echter Vorreiter in Sachen Inklusion.“

Zum zehnten Jahrestag der Mannschaftsgründung wurde ein großes Turnier veranstaltet, um der Feierlichkeit den gewissen Rahmen zu geben. Selbst Teams aus der Schweiz waren zu diesem Ereignis gekommen. Auch wenn der SC Gröbenzell den Wettbewerb nicht gewinnen konnte, so wurde doch eindrucksvoll bewiesen, dass „gerade Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl den Inklusionsfußball ausmachen“, sagt Bernhard Slawinkski, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußballvereins.

Inzwischen gibt es im Freistaat 19 Vereine, die eine Inklusionsmannschaft besitzen. Acht davon allein im Großraum München. Im Landkreis Fürstenfeldbruck ist das Unterfangen des 1. SC Gröbenzell nach wie vor einzigartig. Die meisten Spieler im Alter von zwölf bis 34 Jahren kommen aus Puchheim, Olching und Gröbenzell. „Wir sind aber jederzeit über weiteren Zuwachs – egal woher – glücklich“, so Mausbach.

Denn schließlich nimmt der Verein auch an anderen Großveranstaltungen teil: Ende Mai gewann das Team die „Mini-EM“, ein Turnier in der Münchner Allianz Arena. Dabei mussten sich die Gröbenzeller Kicker gegen 23 andere Inklusionsmannschaften durchsetzen. „Wir hoffen, dass das kein einmaliges Ereignis war und dass das Turnier nächstes Jahr wieder stattfindet“, sagt Mausbach.

 

22.07.2016 Inklusion bei Radio Arabella

Die Inklusionsmannschaft des 1. SC Gröbenzell war am Samsatg, dem 16. Juli bei der Veranstaltung „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß“ auf dem Marienplatz vertreten. Zusammen mit dem Trainer des TSV Hohenbrunn, Alfred Rietzler stand der Trainer des 1. SC Gröbenzell, Christian Mausbach, am Infostand für Fragen zum Thema Inklusionsfußball allen Interessierten zur Verfügung. Anschliessend gab es noch eine Trainingseinheit und ein Trainingsspiel mit bzw. gegen das Hohenbrunner Team.

Im Bild: Christian Mausbach und Alfred Rietzler beim Interview mit Radio Arabella


28.06.2016 Gröbenzell wird Inklusion gelebt

Münchens Kreisvorsitzender Bernhard Slawinski überreichte den beiden Trainern Christian Mausbach und Manfred von Reinersdorff DFB-Sepp-Herberger-Urkunde.
Vor zehn Jahren hat der 1. SC Gröbenzell als zweiter bayerischer Verein nach dem TSV Hohenbrunn eine eigene Inklusionsmannschaft gegründet, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Fußball spielen. Anlässlich des Jubiläums veranstaltete der amtierende BFV-Inklusions-Cup-Sieger am vergangenen Wochenende ein großes Inklusionsturnier mit 15 Mannschaften. Den Sieg sicherte sich letztlich die Sturmkicker Niederroth vor HPZ Piding und dem SC Freising 1. Bei allem sportlichen Ehrgeiz der Spieler stand aber in erster Linie der Spaß und die Freude am Fußball im Vordergrund. "Bei solchen Turnieren geht es vor allem darum, Menschen mit und ohne Handicap zusammenzubringen und dadurch Berührungsängste und Hürden abzubauen", erklärte Bernhard Slawinski, Mitglied der AG "Gemeinsam & Fair", der den beiden Trainern der Inklusionsmannschaft, Christian Mausbach und Manfred von Reinersdorff, für das vorbildliche Engagement die DFB-Sepp-Herberger-Urkunde überreichte. "Der 1. SC Gröbenzell ist ein echter Vorreiter in Sachen Inklusion. Der Klub zeigt, dass es im Fußball keine Rolle spielt, ob jemand ein Handicap hat oder nicht."
Der BFV möchte alle Vereine ermutigen, ein Inklusionsteam in ihr Vereinsangebot aufzunehmen. Ansprechpartnerin beim BFV ist Kristina Höhn (handicap-fussball@bfv.de).

25.06.2016 BFV Fortbildung und Turnierbericht

22.06.2016 SZ Online


19.06.2016 Jubiläumsturnier

Am 19. Juni feiert die Inklusionsmannschaft des 1. SC Gröbenzell mit einem großen Jubiläums- turnier ihr zehnjähriges Bestehen. Die Jugendsozialstiftung Dr. Rieder unterstützt das Turnier mit 1000 Euro.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens seiner Inklusionsmannschaft lädt der 1. SC Gröbenzell am 19. Juni zum Jubilä- umsturnier ein. Die Inklusionsfußballer erwarten bis zu 18 Teams aus dem Umkreis, und mit den BSC Old Boys ist sogar ein Team aus Basel dabei. Beginn des Jubiläumsturniers, das von der Jugendsozialstiftung der Familie Dr. Rieder ge- sponsert wird, ist um 12 Uhr mit der Begrüßung der Mannschaften, die vom „Starlight Cheerteam Neuried“ umrahmt wird.

Anschließend geht es los mit den Vorrundenspielen, die gegen 14 Uhr für ein abwechsLungsreiches Rahmenpro- gramm unterbrochen werden. Höhepunkt des Rahmenprogramms wird der Auftritt der senegalesischen Trommler- gruppe „Diappo“ sein. Zudem erwartet der 1. SC Gröbenzell jede Menge Ehrengäste aus Sport und Politik.

Der Bayerische Fußballverband (BFV), der durch den Kreisvorsitzenden Bernhard Slawinski beim Turnier vertreten sein wird, stellt eine Torschussmessanlage zur Verfügung, an der man seine Schussstärke unter Beweis stellen kann. Für die besten Schützen gibt es tolle Preise zu gewinnen.

Um 15 Uhr geht es weiter mit dem Abschluss der Vorrundenspiele und den Finalspielen. Gegen 17 Uhr findet die Sie- gerehrung statt, zu der sich Gröbenzells 1. Bürgermeister Martin Schäfer und Dr. Bernd Rieder angesagt haben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Erlös geht an die Inklusionsmannschaft des 1. SC Göbenzell.

Die Inklusionsfußballer laden alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem Jubiläum ein. „Im Kampf um den Ball spielt das Handicap fast keine Rolle - die Kinder und Jugendlichen ohne Handicap berücksichtigen dies. Die Freude und Be- geisterung während des Spiels sind einzigartig und ich bin mir sicher, dass dies auch die zahlrichen Zuschauer so empfinden werden“, sagt Gröbenzells 1. Vorsitzender Thomas Baumüller, der sich auf das Turnier freut.

Rückblick

Zum Abschluss noch ein kleiner Rückblick auf die Höhepunkte der letzten Monate:

Beim ersten Freiluftturnier der Saison in Oberpframmern am 8. Mai hat die Mannschaft einen starken zweiten Platz be- legt und musste sich erst in einem spannenden Siebenmeterschiessen dem TSV Hohenbrunn geschlagen geben.

Vom 29. April bis 1. Mai waren die Gröbenzeller mit 17 Spielerinnen, Spielern und Betreuern wieder im Kolpinghaus in Teisendorf am Chiemsee zum schon traditionellen Trainingslage. Die neuen Teammitglieder wurden hervorragend integriert, und die Mannschaft hat sich nicht nur fußballerisch, sondern auch menschlich weiterentwickeln können.

Am 26. Mai fand in der Allianz Arena das diesjährige, bayernweite Inklusionsturnier statt, das vom BFV und der Sepp Herberger Stiftung ausgerichtet wurde. Da das Turnier erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe stattgefunden hat, werden wir von diesem tollen Ereignis in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten

 

17.06.2016 SZ Online


Verbissene Zweikämpfe, wütende Proteste wenn die Pfeife des Trainers und Schiedsrichters ertönt, lauter Jubel wenn ein Tor fällt - auf den ersten Blick wirkt das Training der Inklusionsmannschaft des 1. SC Gröbenzell wie das einer ganz normale Jugendfußballmannschaft: Leidenschaftliches Spiel, begleitet von viel Diskussion und freundschaftlichen Streitigkeiten. Erst auf den zweiten Blick fallen dann doch kleine Abweichungen ins Auge. Ein Spieler kann nicht so schnell laufen, ein Spieler redet etwas verwaschen, ein Anderer verliert das Interesse und blickt etwas abwesend in die Gegend. Fliegt der Ball in die Büsche, wird er ohne Umstände oder Kommentare wieder zurückgeholt, braucht ein Spieler aufgrund der Anstrengung eine Pause, ist eine kurze Auszeit kein Problem. Ein wenig mehr als sonst müssen die Jungs sich bei diesem Training allerdings schon anstrengen. Schließlich ist es die letzte Übungsmöglichkeit vor dem großen Jubiläumsturnier am Sonntag, mit dem die Mannschaft ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Rund ein Dutzend befreundete Inklusionsmannschaften hinaus haben zu diesem Anlass ihr Kommen zugesichert und obwohl es dabei nicht ums gewinnen geht, möchte man sich natürlich so gut wie möglich präsentieren.

"Die ganze Mannschaft hat sich enorm entwickelt", erklärt Trainer Christian Mausbach. Als sie vor zehn Jahren auf die Anregung einer Mutter hin gegründet wurde, war es nicht mehr als eine Gruppe von zehn Spielern, die kaum zwei Turniere im Jahr gespielt haben. Mittlerweile zählt die Mannschaft mehr als doppelt so viele Mitglieder, sie wurde im Rahmen der Talentiade der Süddeutschen Zeitung zur Mannschaft des Jahres gekürt und holte in der Allianz-Arena den Titel des bayerischen Inklusionsmeisters. Ein Erlebnis, das die Kinder und Jugendlichen besonders beeindruckt hat. "Ich habe zu Hause echten Allianz-Arena-Rasen von den Schuhen geputzt", erzählt Moritz Burgdorf ehrfürchtig. Er und sein Freund Sebastian Sach sind seit mehreren Jahren dabei und gehören zu den wenigen Spielern, die kein Handicap haben. Das Spielen in einer Inklusionsmannschaft, in der Kinder und Jugendliche mit Herzfehler, einseitiger Lähmung und Down-Syndrom Mitglied sind, empfinden sie jedoch nicht als Problem. Im Gegenteil: "Jeder hat hier seine Schwächen und gerade deswegen werden alle respektiert," meint Burgdorf. So entfalle der Leistungsdruck, der in anderen Mannschaften immer gegeben ist. Die Frage, ob sie weiterspielen wollen, beantworten sie mit einem einstimmigen "Ja klar!".

Eine ähnliche Einstellung hat Christian Siemen. Er hat eine Form von Autismus und spielt seit über zwei Jahren in der Mannschaft, obwohl er Angst vor Bällen hat. Besonders schlimm sei es, wenn sie hart und hoch gespielt werden. "Ich weiß nicht, wie die Profis das aushalten. Die müssen wahnsinnig sein." Trotzdem will er weiterspielen. Für Elias Engelhart ist die Mannschaft ebenfalls sehr wichtig geworden. "Ohne kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen!"

Die Trainer Christian Mausbach und Manfred Reinersdorff sind sichtlich stolz auf ihre Spieler. Sie sind seit fünf Jahren dabei und haben viele der Kinder in der Mannschaft aufwachsen sehen. "Vor fünf Jahren habe ich noch Tränen getrocknet und Schnürsenkel gebunden", erinnert sich Mausbach. Mittlerweile reicht das Alter von 12 bis 20 Jahre. Eine Altersgrenze gebe es bewusst nicht. Die Meisten spielen so lange, bis sie es zeitlich nicht mehr schaffen. Aber selbst die, die der Mannschaft entwachsen sind, schauen ab und zu vorbei. So wie der neunzehnjährigen Marco Geisler, der seit zwei Jahren in der CP (Zerebralparese) Nationalmannschaft spielt. "Ich schaue immer gerne zu. Man sieht auch die Entwicklung der Spieler."

 

31.05.2016 Inklusion Mini EM

Einmarsch zum Endspiel der „Fußball-EM“: Beim Bayerischen Inklusionscup vertraten Marktheidenfelder Schüler die Farben Rumäniens. Foto: SAG
Wie in den vergangenen beiden Jahren beteiligte sich die Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) Fußball inklusiv mit zwei von 24 Mannschaften am Inklusions-Cup des Bayerischen Fußballverbandes und der Sepp-Herberger-Stiftung.
Mit einem Reisebus machte man sich in Marktheidenfeld um 5.30 Uhr auf den Weg nach München, um den bisher zweimal errungenen Titel zu verteidigen. Ziel war die Allianz-Arena. Dort durften die Jugendlichen und Kinder auf dem „heiligen Rasen“ spielen.
Für das inklusive Turnier, das nach dem offiziellen Spielplan der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft ausgetragen wurde, bekam das Marktheidenfelder Schulprojekt die Teams der Slowakei und Rumänien zugelost. Das Team Rumänien zog ins Finale ein und traf dort auf Frankreich. Nach der regulären Spielzeit musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Hierbei zeigten die Vertreter der „Bleus“ bessere Nerven und kürten sich zum symbolischen Europameister 2016.
Das Marktheidenfelder Team gewann Urkunden, eine Glasstele und einen EM-Spielball. Eintrittskarten für das Länderspiel zwischen Deutschland und der Slowakei gaben die Marktheidenfelder wegen der zu geringen Zeit für die Vorbereitung einer Fahrt dorthin an eine Inklusionsmannschaft aus Hohenbrunn bei München weiter.
Die Turnierteilnahme war durch Unterstützung der Marktheidenfelder Schulen sowie der Raiffeisenbank Main-Spessart möglich geworden.

31.05.2016 Inklusion Mini EM




Europameister aus Gröbenzell

Von Katharina Knaut, Gröbenzell

Frankreich jubelt. Völlig unerwartet setzte sich das Land in der Europameisterschaft gegen den Favoriten Rumänien durch und sicherte sich schließlich nach einem spannenden Sieben-Meter -Schießen in der Allianzarena den Titel. So lautet das Ergebnis der Mini-EM, die vom Bayerischen Fußballverband, der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Allianz Stiftung für Kinder organisiert wurde. In einem siebenstündigen Turnier kämpften 24 Inklusionsmannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils sieben Spielern um den Titel. Jedem wurde dabei ein Land zugewiesen. Eine der beiden Mannschaften des SC Gröbenzell verkörperte Frankreich und holte so den Titel des "Europameisters". "Gerechnet haben wir nicht damit", erklärt Trainer Christian Mausbach. "Es war auch sehr knapp." Insgesamt dreimal kam es zum Sieben-Meter -Schießen. "Dort bewiesen meine Spieler jedoch Nervenstärke", erklärt Mausbach. Nur ein Ball sei insgesamt danebengegangen. "Ich war wahrscheinlich viel nervöser als meine Spieler". Die schweben seit ihrem siegreichen Auftritt in der Allianzarena im siebten Himmel. Allein auf dem Platz spielen zu dürfen, auf dem normalerweise die Bayern-Stars laufen, habe die Kinder überwältigt. "Ganz oft wurde gefragt: Ist das wirklich der Rasen, auf dem Neuer und Lahm normalerweise stehen?" Dazu kam das professionelle Rahmenprogramm wie das Umziehen in den offiziellen Umkleiden, der Besuch der Ehrentribüne und die mehr als 1000 Zuschauer. "Vor allem für Kinder, die es nicht gewohnt sind, ist es etwas Besonderes." Der Sieg war dann nur noch das "I-Tüpfelchen."
Auch für die Inklusion war das Turnier sehr förderlich. Dadurch, dass man mit vielen Mannschaften zusammenkam, die man noch nie getroffen hat, haben sich viele neue Kontakte ergeben. "Wir hoffen wirklich, dass das kein einmaliges Ereignis war und dass das Turnier nächstes Jahr wieder stattfindet", erklärt Mausbach. "Wir müssen schließlich unseren Titel verteidigen."

27.05.2016 Inklusion Mini EM

Videolink

26.05.2016 Inklusion Mini EM

Inklusions-Mini-EM: Das Miteinander gewinnt
Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2016 (BFV-Homepage)
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Frankreich (SC Gröbenzell 1) gewann die Inklusions-Mini-EM in der Allianz Arena.
Der Rasen der Münchener Allianz Arena zählt sicher zu den gut behüteten Grünflächen der bayerischen Landeshauptstadt. Dort, wo sonst exklusiv die Stars des FC Bayern München und des TSV 1860 München auf Torejagd gehen dürfen, ging es am Donnerstag für 24 Inklusionsfußballmannschaften um den Titel bei der Mini-EM.

Welche Mannschaft in das Trikot welches EM-Teilnehmers schlüpfen durfte, wurde im Vorfeld ausgelost. Nach spannenden Partien krönte sich am Ende Team Frankreich (SC Gröbenzell 1) zum Europameister. Die Mannschaft aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sicherte sich in einem spannenden Finale gegen Rumänien (SAG Marktheidenfeld) den Titel. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1 Unentschieden, die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen - dort setzten sich die Oberbayern am Ende mit 6:5 durch. Platz drei ging an die Mannschaft Russland (SV Niederroth). "Es war ein großartiger Tag hier in der Arena", fassten die Kinder am Ende ihre Eindrücke zusammen.

"Jeder zählt zu unserer Fußballfamilie"
Doch damit nicht genug: Als eines von 21 bayerischen Inklusionsteams sicherte sich der SC Gröbenzell 1 als Turniersieger zugleich den offiziellen "BFV-Inklusions-Cup" 2016. Auf die Siegermannschaft der Mini-EM wartete ein Siegerpokal, alle Teilnehmer erhielten darüber hinaus eine Teilnehmer-Urkunde als Erinnerung an ein einmaliges Erlebnis. Eine besondere Auszeichnung erhielten die drei erst platzierten Mannschaften: Sie wurden zum Benefiz-Länderspiel der Nationalmannschaft am Sonntag nach Augsburg eingeladen. Dann gilt es, dem Team um Bundestrainer Joachim Löw die Daumen zu drücken für die "echte" Europameisterschaft in Frankreich in wenigen Wochen. "Ich habe nur lachende Gesichter gesehen, heute sind alle Gewinner", freute sich auf Münchens Kreis-Vorsitzender Bernhard Slawinski über die gelungene Veranstaltung und ergänzte: "Heute hat man nicht gemerkt, ob jemand ein Handicap hat oder nicht. Jeder gehört zu unserer großen Fußballfamilie."
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Ein Familienfest der Inklusion auf und neben dem Spielfeld. © Carsten Kobow
Auch wenn die Tore gezählt wurden und es am Ende einen "Europameister" und einen "BFV-Inklusions-Cup-Sieger" gab, stand bei dem Turnier doch etwas anderes im Vordergrund: der Spaß und die Freude am Fußball. "Bei diesem Event ging es darum, Begegnungen zu schaffen, also Menschen mit und ohne Handicap zusammenzubringen und dadurch Berührungsängste und Hürden abzubauen. Die Erfahrung zeigt: Wenn die Fußballer und Fußballerinnen aus den Vereinen bzw. die Vereinsverantwortlichen mit den Menschen mit Handicap zusammenkommen, sind sie ganz schnell auf einer Linie. Denn für beide bedeutet Fußball in erster Linie dasselbe: Spaß", erklärte Kristina Höhn, BFV-Handicap-Fußball-Beauftragte.
Mehr als 1.000 Gäste in der Arena zu Besuch
Auch abseits des Platzes war für beste Unterhaltung gesorgt. Die rund 300 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren durften sich in der Kabine des FC Bayern München umziehen, den Pressekonferenzraum erkunden und auch im Stadioninnenraum auf Tour gehen. Ein DFB-Mobil-Trainingsparcours sowie ein Blinden-Fußball-Schnuppertraining mit Spielern der Blindenfußball-Bundesliga-Mannschaft SG TSV 1860 München/VSV Würzburg sorgten bei den mehr als 1.000 Zuschauern für reges Interesse.

Der Bayerische Fußball-Verband, der die Schiedsrichter, Tore und Spielbälle stellte, organisierte das Turnier gemeinsam mit der DFB-Stiftung Sepp-Herberger und der "Allianz-Stiftung für Kinder", die die Allianz Arena als Spielort überhaupt erst ermöglicht hatte.
Die teilnehmenden Mannschaften:
SC Gröbenzell 1, SAG Marktheidenfeld 1, TSV Oberpframmern 2, TSV Hohenbrunn 2, TSV Hohenbrunn 1, SV Niederroth 2, SC Freising 1, SAG Marktheidenfeld 2, TSV Oberpframmern 1, SC Gröbenzell 2, SC Freising 2, SV Niederroth 1, SG Hausham 1, TV Glaishammer Nürnberg, TSV Forstenried 1, SV Aubing, Gautinger SC 1, TSV Forstenried 2, FCA Löwen Walldorf, TSV Metten, SV Waldhof Mannheim, ESV Freimann, SG Hausham 2, Gautinger SC 2

 

25.05.2016 „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß“ auf dem Marienplatz in München"

Link

 

24.05.2016 SZ Online


Die Inklusionsmannschaft des SC Gröbenzell spielt an diesem Donnerstag ein Turnier in der Münchner Allianz-Arena.
(Foto: privat)
Gröbenzells Inklusionsteam freut sich auf die Mini-EM
Von Katharina Knaut, Gröbenzell
Manche haben einen Herzschrittmacher, einige können sich nur eingeschränkt bewegen, wieder andere haben eine geistige Behinderung, doch eines haben sie alle gemeinsam: ihre Leidenschaft für Fußball. Beim Inklusionsturnier, das der Bayerische Fußball-Verband zusammen mit der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Allianz-Stiftung für Kinder organisiert, treten zum ersten Mal Inklusionsmannschaften aus ganz Bayern und Baden-Württemberg in einer Mini-EM gegeneinander an. Das Besondere dabei: Das Turnier findet an diesem Donnerstag in der Allianz-Arena statt. Mit dabei ist auch der SC Gröbenzell mit der ersten und einzigen Inklusionsmannschaft im Landkreis.
Insgesamt treten 24 Teams, bestehend aus jeweils sieben Mitgliedern, gegeneinander an. Neben der Mini-EM wird außerdem der alljährliche "BFV-Inklusionscup" ausgetragen, ein Turnier, zu dem alle bayerischen Inklusionsmannschaften eingeladen werden. Daneben gibt es auch Führungen durch die Arena, einen Mobil-Trainingsparcours und ein Blinden-Fußball Schnuppertraining mit Bundesliga-Spielern der Spielgemeinschaft TSV 8160 München/VSV Würzburg.
"Es ist ein Highlight", meint Manfred Reinersdorff, Trainer der Inklusionsmannschaft des SC Gröbenzell. "Allein die Möglichkeit, in der Allianz-Arena zu spielen, ist schon etwas Besonderes." 17 seiner 20 Spieler nehmen in zwei Teams an dem Ereignis teil. Das Team zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Mädchen wie Jungen zwischen 14 und Mitte 20 können hier ihre Leidenschaft für Fußball ausleben, unabhängig davon, ob sie eingeschränkt sind oder nicht. Eine Konstellation, die manchmal Schwierigkeiten mit sich bringt.
Die Leistungsunterschiede sind Auslöser für Reibereien. Dabei seien die Spieler mit Handicap nicht unbedingt die schlechteren. "Die Übergänge sind recht fließend", erklärt Reinersdorff. "Wir haben Spieler ohne Handicap, die sich nicht so gut bewegen können, und gleichzeitig Spieler mit geistiger Behinderung, die körperlich total auf der Höhe sind." Andererseits sei dadurch der Teamgeist bei ihnen viel höher als in anderen Mannschaften. "Man muss lernen, auf die Besonderheit des Anderen Rücksicht zu nehmen." Der Leistungsdruck ist um einiges geringer. Bei den Turnieren geht es vor allem um die Gelegenheit, miteinander Fußball zu spielen.
Das ist auch die Intention beim Inklusions-Turnier am Donnerstag. "Wir freuen uns schon sehr auf die Teams", erklärt Frank Schweizerhof, hauptamtlicher Mitarbeiter im Bereich Soziales des Bayerischen Fußballverbandes. Dadurch, dass zum ersten Mal auch einige Mannschaften aus Baden-Württemberg dazu stoßen, könne man neue Kontakte knüpfen. Schweizerhof hofft außerdem, dass Trainer bei den Turnieren zuschauen und sich davon inspirieren lassen, selbst eine Inklusionsmannschaft zu gründen. Oft scheitere es an dem Zweifel, der Aufgabe gewachsen zu sein. "Wenn man es jedoch selbst einmal erlebt hat, kann man sehen: Es geht!" Das Turnier ist außerdem sehr auf Fairness ausgelegt. Zu diesem Zweck existiert sogar ein Ethik-Kodex. "Es sollen auch schwächere Spieler zum Einsatz kommen", betont Schweizerhof. Das Gewinnen stehe bei der Aktion nicht an erster Stelle.
Ein wenig Ehrgeiz muss aber schon sein. Trainer Manfred Reinersdorff rechnet sich in dieser Hinsicht auch ganz gute Chancen aus. "Der Gewinn wird es vielleicht nicht, aber das Viertelfinale ist schon drin."

19.05.2016 SZ Online

Gröbenzell bei Mini-EM für Inklusionsteams

Der SC Gröbenzell nimmt mit zwei Mannschaften an der Mini-EM für Inklusionsteams am Donnerstag, 26. Mai, in der Münchner Allianz-Arena teil. Insgesamt sind 24 Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg bei dem Jugendfußballturnier dabei, Beginn 10.30 Uhr. "Wir wollen Menschen mit und ohne Handicap zusammenbringen", betont Kristina Höhn vom Fußballverband.



21.03.2016 Neue Trainingsanzüge

Das Inklusionsteam des 1. SC Gröbenzell bedankt sich ganz herzlich bei der Jugendsozialstiftung der Familie Dr. Rieder und der Sportecke Olching für die neuen Trainingsanzüge!


18.02.2016 Bericht Dreikönigsturnier


13.01.2016 Bericht Großfeldturnier

 

05.01.2016 Bericht Münchener Stadtmeisterschaft


Behinderte und nicht-behinderte Kinder und Jugendliche in einer Mannschaft -
Ein Spiel bei der diesjährigen Münchner Stadtmeisterschaft...
"Wer einmal das Leuchten in den Augen und den unverkrampften Umgang miteinander gesehen hat, egal ob die Kinder in irgend einer Form beeinträchtigt oder gesund sind, kann sich der Magie solcher Augenblicke kaum entziehen." So beschreibt das Inklusionsspiel diese besondere Faszination, wenn Kinder und Jugendliche mit Behinderung gemeinsam mit nicht-behinderten Fußball spielen. Inklusionsmannschaften - das sind Teams, in welchen Kinder- und Jugendliche mit und ohne Handicap ohne Leistungsdruck, aber dafür mit unbändiger Freude, dem runden Leder nachjagen. Aktuell gibt es in Bayern mehrere solcher Inklusionsmannschaften, welche sich kontinuierlich vermehren. Auch bei diesem Turnier gab es ein sog. Inklusionsspiel. Es spielten der 1. SC Gröbenzell gegen den TSV Hohenbrunn. Sie trennten sich - wie sollte es anders sein 1:1.


25.11.2015 Bericht Großfeldturnier

zum Bericht: Inklusionsteam

27.10.2015 Zeitungsbericht


20.08.2015 Zeitungsbericht


15.06.2015 Zeitungsbericht



25.05.2015 Inklusionsteam "Fussball trotz(t) Behinderung"

zum Memo : Inklusionsteam



01.05.2015 Inklusionsteam "Unterwegs"

zum Bericht : Inklusionsteam


19.04.2015 Inklusionsteam des 1.SC Gröbenzell auch 2015 wieder zu Gast bei den Münchner Löwen

Auf Einladung unseres ehemaligen Trainers Paul Schumann war das Inklusionsteam am 25. März 2915 bei den "Jung-Löwen" zu Gast. Unsere Spieler waren als Teamkapitäne von sechs gemischten Mannschaften eingeteilt, die im Modus Jeder gegen Jeden auf 3 Kleinspielfeldern ohne jeden Ergebnisdruck "miteinander" gespielt haben. Unsere Jungs konnten gut mithalten und haben sogar einige Tore geschossen. Der Löwen-Profi Dominik Stahl war schwer beeindruckt, zu welchen sportlichen Leistungen Kinder und Jugendliche mit Handikap fähig sind. Er war nach den Trainingsspielen noch so nett und hat uns über das Trainingsgelände des Zweitligisten geführt, uns seinen Werdegang bis zum Profi erzählt und natürlich Autogramme geschrieben.



22.12.2014 Sternen des Sports in Bronze 4.Platz



28.11.2013 Integrationsteam spielt mit den Löwen

Auf Einladung unseres vormaligen Integrations- Trainers und langjährigen Jugendtrainers Paul Schumann war das Integrationsteam am Sonntag bei den „Junglöwen“ zu Gast. In der „Soccer 5 Arena“ des TSV 1860 München haben wir in gemischten Mannschaften ausgiebig gekickt. Dabei wurden wir auch von den Löwen Profis Markus Volz , Dominik Stahl und Kai Bülow besucht. Mit ihnen haben wir wertvolle Tipps ausgetauscht, die die Profis dann zu ihrem Sieg gegen Führt genutzt haben. Anschließend konnten wir noch das Abschlusstraining der Profis und das Bundesliga- Spiel der A- Jugend anschauen. Trotz „Sauwetter“ ein gelungener Sonntagvormittag!


01.07.2013 Tolle Werbung für den Inklusionsfussball

Nur das Wetter spielte gegen Ende des Hohenbrunner Inklusionsturniers am Sonntag, 23. 06., verrückt. Bei den letzten sechs Spielen schüttete es wie aus Kübeln. Aber die Mädels und Jungs der Inklusions-Teams aus Gröbenzell, Aubing, Oberpframmern, Forstenried, Hausham und Hohenbrunn ließen sich die gute Laune nicht verderben. Tapfer spielten sie ihr Turnier, das von der Energieversorgung Ottobrunn GmbH gesponsert worden war, zu Ende.Wie immer gab es bei den Inklusions-Teams, bei denen beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Spielerinnen und Spieler zusammen kicken, nur Sieger. Zuvörderst den TSV Forstenried, der ganz oben auf dem Treppchen landete. Der TSV Hohenbrunn bedankt sich im Namen aller Teams bei unserem Sponsor für die Finanzierung der Trophäen und die Umhängetaschen für Sport-Utensilien und die Erinnerungs-T-Shirts, die jeder Teilnehmer erhielt. Firmenvertriebsleiter Christian Varga: „Ich finde das Projekt Inklusions-Fußball einfach super. Wir werden diese Aktivitäten weiter unterstützen.“ Einziger Wermutstropfen: Leonhard vom 1. SC Gröbenzell erlitt bei einem unglücklichen Zusammenprall eine Unterschenkelfraktur. Alle Turnierteilnehmer wünschen ihm schnelle und vollständige Genesung.


17.06.2013 Erster Spieltag Inkluionsteam


Der Inklusions-Fußball (beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder spielen zusammen Fußball) nimmt richtig Fahrt auf. Beim ersten Sommerturnier einer Serie von fünf Events kickten am Sonntag, 16.06., beim TSV Oberpframmern neun Teams um die Trophäen. Wie immer gab es nur Sieger. Denn nicht die Platzierung steht bei diesen Turnieren im Vordergrund, sondern dass alle gemeinsam Spaß auf dem grünen Rasen haben, und egal ob beeinträchtigt oder nicht, gleich behandelt und wertgeschätzt werden. Das ist bei diesem Turnier, das wieder dem Gedenken an Patrick Henkel gewidmet war, der vor drei Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, voll gelungen. Erster Sieger war der SV Aubing. Auf den weiteren Plätzen rangierten TSV Hohenbrunn Schwarz, SC Gröbenzell 1, SG Hausham, TSV Hohenbrunn Grün, TSV Forstenried, SC Gröbenzell 2 und die Gastgeber-Teams TSV Oberpframmern 1 und 2. Arndt Valbert vom TSV Oberpframmern zeigte sich bei der Preisverleihung enttäuscht, dass vom Bayerischen Fußballverband (BFV) kein Vertreter zu dem Turnier gekommen war. Valbert: „Die haben zwar eine Abteilung Handicap-Fußball eingerichtet, aber bis auf die Begriffsveränderung von Integrations- auf Inklusions-Fußball ist nicht viel geschehen. Einige Erwähnungen auf der BFV-Homepage reichen da nicht aus. Da muss mehr kommen.“ Alfred Rietzler vom TSV Hohenbrunn, der das erste derartige Team in Bayern gegründet hat, stößt ins selbe Horn: „Wenn man solche Projekte in anderen Vereinen etablieren will, muss der BFV aktiver werden.“


20.05.2013 Gröbenzeller Inklusionsteam spielt in der Allianz Arena

Pfingstmontag wurde für die Spieler des Inklusionsteams ein Traum wahr gemacht: Einmal wie die Profis vom FC Bayern oder TSV 1860 auf dem Rasen der Allianz Arena spielen zu dürfen. Drei Inklusions-Teams aus dem Münchner Umland (1. SC Gröbenzell, TSVHohenbrunn und TSV Oberpframmern) nutzten die Möglichkeit, unter einzigartiger Kulisse ihre Kräfte zu messen. Da beim Inklusions-Fußball weniger der Sieg, sondern eher das gemeinsame Fußballerlebnis im Vordergrund steht, waren die Spielergebnisse am Ende Nebensache. Bezeichnend waren vielmehr die strahlenden Augen der Spieler und die Leidenschaft und Freude, mit der die beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Akteure bei der Sache waren.
Alle waren sich hinterher einig: Dieser Tag war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten auf dem Rasen und die vielen Anhänger auf der Tribüne und eine großartige Werbung für unser Inklusions-Projekt.
Der 1. SC Gröbenzell bedankt sich bei Arndt Valbert (TSV Oberpframmern), der die Veranstaltung ermöglicht hat.


13.05.2013 Deutsche Meisterschaften Karlsruhe

Vom 13. bis 16. Mai waren auch acht Spieler des 1. SC Gröbenzell beim Fußballfreunde-Spielfest der Sepp-Herberger-Stiftung in der Sportschule Schöneck in Karlsruhe dabei. Daniel und Dominik Gloger haben das Team des TSV Hohenbrunn unterstützt. Dieses Team und eine weitere, ausschließlich mit Spielern des 1. SC Gröbenzell (Simeon Mausbach, Moritz von Reinersdorff, Florian Riedel, Franz und Fritz Tafelmeier und Sebastian Zach) zusammengesetzte Mannschaft, haben den Bayerischen Fußballverband vertreten.

Insgesamt zehn Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet spielten am 14. Mai zunächst in zwei Gruppen auf Kleinfeld Jeder gegen Jeden im „4 gegen 4“ Modus ohne festen Torwart.

Am 16. Mai wurden dann die fünf End- bzw. Platzierungsspiele ausgetragen, wobei die beiden bayerischen Mannschaften gegen starke Konkurrenz die guten Plätze 6 und 7 belegen konnten.

Die Platzierungen waren aber nicht das Wesentliche. Die Veranstaltung war der Startschuss für das deutschlandweite inklusive Projekt „Fußballfreunde“ der Sepp-Herberger-Stiftung. Aus zahlreichen Landesverbänden des DFB waren Teams angereist, die neben Fußball auch ein attraktives Rahmenprogramm geboten bekamen. Höhepunkt für die beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Spielerinnen und Spieler war der Besuch im Karlsruher „Waldseil-Park“.

Manfred von Reinersdorff und Christian Mausbach als Trainer des Gröbenzeller Inklusionsteams und Alfred Rietzler als Trainer der Hohenbrunner Mannschaft waren sich einig: „Die Veranstaltung wird eine weitere Werbung für die Inklusion beeinträchtigter SpielerInnen und Spieler in Fußball-Teams sein.“


04.01.2013 Hallenturnier 1.SC Gröbenzell 1.Platz und 3.Platz

Ein besonderer Spaß für alle Beteiligten und die Zuschauer war wieder das Integrationsturnier. Trotz ihrer Einschränkungen zeigten alle Aktiven einen technisch guten und strukturierten Fußball. Alle Mannschaften spielten auf ausgeglichenem Niveau, sodass die Zuschauer immer spannenden Spiele zu sehen bekamen. Die Trainer haben also eine sehr gute Arbeit geleistet. Der SV Aubing hatte mit Ali Boraze wie immer den stärksten Torwart in seinen Reihen und die Stürmer Stefan Ahrens und Patrick Huber waren gewohnt effektiv. Leider musste das Team aber ersatzgeschwächt antreten, sodass es nicht so erfolgreich wie gewohnt spielen konnte.
Die SG Hausham hatte mit Daniel Feirreira wieder den besten Feldspieler des Turniers im Team. Er stellte sich wie immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft. Diesmal fehlte ihm allerdings sein Partner im Spielaufbau.
Bei der ersten Mannschaft des SC Gröbenzell hatten Daniel Gloger und Fritz Tafelmeier mit Verletzungen zu kämpfen. Daher gab es trotz eines überragenden Dominik Gloger im Tor eine unerwartete Niederlage im heiß umkämpften internen Duell mit der zweiten Mannschaft.
Der TSV Hohenbrunn um die „Routiniers“ Torfrau Susanne Braun und Abwehrchefin Simone Braun sowie einem jungen Sturm konnte das Turnier ungeschlagen beenden. Besser war lediglich die zweite Mannschaft des SC Gröbenzell. Das Team um Marco Geisler zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine reife Spielanlage.
Unser Dank gilt allen freiwilligen Helfern in der Organisation, Aufbau, Turnierleitiung, Schiedsrichtern, Kuchenverkauf, die dieses Ereignis möglich gemacht haben. Und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen am 24. Februar beim TSV Hohenbrunn.



Integrationfußball: Abschluss der Freiluftsaison


Am Sonntag, dem 21. Oktober 2012 hat der SC Gröbenzell die diesjährige Sommerspielzeit der Intergrations-Fußballmannschaften aus dem Münchener Umland mit seinem Turnier abgeschlossen.
Seit einigen Jahren spielen nunmehr schon die Integrationsmannschaften des SC Gröbenzell, vom SV Aubing, dem TSV Hohenbrunn und dem TSV Oberpframmern in Turnierform gegeneinander. Seit diesem Jahr hat sich die SG Hausham als fünftes Team dieser guten Idee angeschlossen.
Leider konnte der TSV Oberpframmern am Sonntag keine Mannschaft stellen, so dass sich die beiden Gröbenzeller Teams den drei Gästemannschaften zum fairen Kräftemessen stellen durften. Wie immer ging es fair zur Sache, und es fielen wieder jede Menge tolle Tore, die von den zahlreichen Zuschauern frenetisch bejubelt wurden.
Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, und der Frühnebel wurde erst gegen Mittag von der Sonne verdrängt.
Am Ende des Turniers waren alle Spielerinnen und Spieler wieder Sieger, da es - ganz im Sinne der Integration - in erster Linie um den Spaß am Fußball spielen geht und weniger um Punkte und Tabellenplätze. Das überlassen wir gerne den Profis.
Wir freuen uns bereits auf die anstehenden Hallenturniere am 9. Dezember in Gräfelfing und am 4. Januar 2013 in Gröbenzell.



27.07.2012 Integrationsgruppe

Die Integrationsmannschaft wurde auf Initiative von zwei Müttern gegründet. Ihre Kinder trainierten trotz Handicap mit Freude in Hohenbrunn. Und so fragten die Gröbenzellerinnen beim SC an, ob das nicht auch hier möglich wäre. Der Verein nahm die Idee mit Engagement auf.

Der SC Gröbenzell weist zu Recht darauf hin, dass ihm dieses Projekt ein besonderes Anliegen ist. Die Integrationsmannschaft ist voll in die Jugendarbeit integriert. Besonders freuen wir uns, dass wir bei dem berühmten internationalen Sommerturnier und bei den Hallenturnieren am 3- Königs- Tag dabei sein können.

Die sportliche Leitung der Integrationsmannschaft übernahmen im Jahre 2006 und 2007 jeweils zwei Jugendtrainer im sozialen Jahr. Obwohl die jungen Leute keine familiäre Beziehung zu den Kindern hatten, haben sie mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement eine Mannschaft aufgebaut.

Ende 2007 wurde die Mannschaft von Mike Mezger als Trainer übernommen. Ihm verdanken wir das erste Freundschaftsspiel (gegen Hohenbrunn im ) und den Aufbau einer Turnierserie , zusammen mit den Betreuern der anderen Integrationsmannschaften.

Außerdem kümmerte sich Mike um Sponsoren, Trainingslager, Besuch beim FC Bayern und vieles mehr. Auch unser absolutes Highlight fällt in seine Zeit: Die Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ bei der Süddeutschen Zeitung im Mai 2009.

In die Zeit von „Ali“ Wagatha und Detlef Schmid, die Miles Arbeit nahtlos und mit derselben Liebe und demselben Engagement fortsetzten, fällt dann unser erfreulicher Zuwachs. Derzeit stellen wir sogar zwei Mannschaften.

Im Herbst 2011 hat Ali seine Tätigkeit an zwei weitere Spieler- Väter, Christian Mausbach und Manfred Reinersdorff übergeben, während Detlef Schmidt uns erhalten bleibt.

Nachdem alle drei Trainer nun Väter von Spielern und Spielerinnen sind, liegt unsere hauptsächliche Motivation natürlich darin, unseren Kindern die Möglichkeit zu geben, trotz eines Handikaps im Verein Fußball zu spielen. Langfristig möchten wir die Kinder soweit fördern und motivieren, dass sie auch in der Lage sind, in einer regulären Jugendmannschaft mitzuspielen. Das kann natürlich nur für den Teil der Kinder gelten, deren Voraussetzungen das zulassen. Natürlich wissen wir, dass auf diesem Weg noch viele Fragen zu klären sind.

"Bericht von Christian Mausbach"




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